Mein erstes modernes Brettspiel

Ich finde es immer spannend zu hören, wie andere ins Brettspielhobby gekommen sind.

Deshalb möchte ich in diesem Artikel über meinen Einstieg in moderne Brettspiele berichten, aber auch über meine Anfänge in der Kindheit.

Die üblichen Verdächtigen

Auch wenn ich im Verlaufe des Artikels natürlich auf meinen Einstieg in die modernen Brettspiele eingehen möchte, will ich vorher in meine Kindheit zurückblicken.

Als Kind habe ich natürlich die “üblichen Verdächtigen” gespielt, also Mühle, Dame und Co. Auch an Schach habe ich mich versucht und phasenweise war ich doch recht fasziniert davon. Ich habe damals als Kind sogar ein Buch dazu gelesen, welches ich heute noch habe.

Ich fand als Kind auch Monopoly gut, was wir dann irgendwann schon zu DDR-Zeiten hatten, aber ich habe recht schnell die Lust daran verloren. Es ist ja mehr oder weniger nur Glück und das fand ich dann langweilig.

Kreative Ader

Ich hatte schon immer eine gewisse kreative Ader und habe gern Dinge gebaut und gebastelt. Und so kann ich mich noch gut erinnern, dass ich mal eine Phase hatte, in der ich mir eigene Brettspiele ausgedacht habe.

Dabei war ich schon recht kreativ, aber am Ende ist dabei nicht wirklich etwas Spielbares entstanden. Ich war vielleicht 9 oder 10 Jahre alt und ich habe nicht wirklich mehr genauere Erinnerungen daran, außer dass ich an Spielbrettern, Figuren und ähnlichem gebastelt habe.

Mein erstes modernes Brettspiel

Als ich Teenager war kam die Wende und meine Leidenschaft für Computer wurde mein liebstes Hobby. Ich habe auch deshalb lange keine Brettspiele mehr angefasst.

Sicher auch, weil es in der 90er Jahren zwar schon ein paar moderne Brettspiele gab, aber ich auch aus Ermangelung des Internets (und selbst in den ersten Jahren des World Wide Webs Mitte der 90er war dazu nicht wirklich was zu finden) einfach nicht auf dieses Hobby gestoßen bin.

Anfang des neuen Jahrtausends habe ich mir aber dann doch ein modernes Brettspiel gekauft.

Fabrik der Träume

Fabrik der TräumeWERBUNG

Dieses Spiel von Reiner Knizia stammt aus dem Jahr 2000, ist also schon ein Klassiker.

Ich war damals ein sehr großer Filmfan, noch viel stärker als heute. Und ich habe mich für alles über Filmproduktion und Filmstudios interessiert.

Gerade die Geschichte Hollywoods und die goldenen Jahre der Traumfabrik fand ich damals sehr spannend.

Und dann stieß ich auf das Brettspiel “Fabrik der Träume”, in dem man ein Filmstudio übernimmt und versucht Filme zu produzieren. Es ist für 2 bis 5 Spieler.

Fabrik der Träume - Spielbrett

Fabrik der Träume – Spielbrett

Man hat dazu mehrere Drehbücher zu Filmklassikern.

Fabrik der Träume - Die Drehbücher

Fabrik der Träume – Die Drehbücher

Man muss versuchen in Versteigerungen Schauspieler, Specialeffects, Musik, Regisseur und Kameramann für den eigenen Film zu bekommen.

Fabrik der Träume - Massig Produktions-Chips

Fabrik der Träume – Massig Produktions-Chips

Zudem kann man Agenturen als Joker einsetzen und Gaststars engagieren.

Ziel des Spiels ist es, tolle Filme mit möglichst vielen Punkten zu produzieren und Filmpreise abzuräumen, die ebenfalls Punkte bringen.

Fabrik der Träume - Natürlich kann man auch Preise gewinnen

Fabrik der Träume – Natürlich kann man auch Preise gewinnen

Als Geld nutzt man im Spiel Verträge, die man beim Bieten einsetzen kann.

Lang ist es her

Ich habe das Spiel damals ein paar mal gespielt, aber leider nicht so oft, wie ich das gern gewollt hätte. Die meisten meiner Freunde konnten damals mit Brettspielen nichts anfangen. Aber es hat mir Spaß gemacht, da die Regeln recht einfach sind und man doch einiges an Interaktion hat.

Fabrik der Träume - Schönes Artwork

Fabrik der Träume – Schönes Artwork

Ich habe es schon ewig nicht mehr gespielt, habe aber wieder Lust dazu, gerade auch weil es im Netz eine Menge Material zum Download gibt, mit dem man modernere Filme, Schauspieler und Regisseure ins Spiel integrieren kann.

Ich werde es mal wieder rauskramen, um es mit meiner Familie zu spielen. Mal schauen was meine Tochter dazu sagt.

Was war euer erstes modernes Brettspiel?

2 Kommentare

  1. Hallo Peer,

    Hast Du das Spiel inzwischen gespielt? Ich hatte das die Tage bei dir entdeckt und mir mal zugelegt. Als Filmkenner macht es kurzweilig eine Menge Spaß, langfristig allerdings ist es etwas zu übersichtlich, wie ich finde.

    Mich würde deine Meinung dazu interessieren, vielleicht haust Du dazu ja auch mal eine Review raus?

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