Wie viele Brettspiele haben Spieler und Spielerinnen im Schnitt in der Sammlung?

Hunderte Brettspiele oder gar tausende in der eigenen Sammlung? Oder sind es doch nur ein paar Dutzend? Es gibt die unterschiedlichsten Sammlungsgrößen und dabei auch ganz unterschiedliche Ziele.

Den Fragen, wie viele Brettspiele Spieler und Spielerinnen im Schnitt haben und wie viele Brettspiele man haben sollte, gehe ich im Folgenden nach.

Natürlich freue ich mich sehr über eure Erfahrungen dazu.

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Brettspiel-Sammlung

Wie viele Brettspiele haben die Spieler und Spielerinnen im Schnitt in der Sammlung?Viele Menschen haben in den letzten Jahren moderne Brettspiele als tolles Hobby entdeckt und nicht wenige haben sich nach und nach eine Sammlung angeschafft.

Dabei gibt es verschiedene Gründe Brettspiele zu sammeln. Während es z.B. für Museen essentiell ist fast jedes Spiel zu haben, sieht das für normale Spieler und Spielerinnen ganz anders aus.

Auch auch Autoren und Redakteure sammeln teilweise viel und es gibt natürlich Brettspiel-Fans, die einfach eine große Sammlung besitzen.

Wie viele Brettspiele haben Spieler und Spielerinnen im Schnitt?

Ich hatte vor einer Weile darüber berichtet, dass Brettspiele in Deutschland inzwischen weit verbreitet sind und das eben nicht nur bzgl. Monopoly oder Risiko.

Viele jüngere und ältere Menschen entdecken die viele neuen modernen Brettspiele und Kartenspiele, die seit Die Siedler von Catan und vor allem in den letzten 10 bis 15 Jahren erschienen sind. Hunderte Neuheiten gibt es jedes Jahr auf der SPIEL in Essen zu bestaunen und auch über den Rest des Jahres erscheinen viele neue Titel.

Wenn man sich die vielen Besucher auf der SPIEL in Essen anschaut, die dutzende Neuheuten mit Rollkoffern und Tragetaschen wegschleppen, dann könnte man denken, dass jede Brettspielerin und jeder Brettspieler eine große Sammlung besitzt. Doch ist das repräsentativ?

Einer großen Umfrage in den USA zufolge, haben 57% der SpielerInnen zwischen einem und 25 Brettspiele bzw. Kartenspiele zu Hause. Kann man das schon als Sammlung bezeichnen?

22% der Umfrage-Teilnehmer hat zwischen 26 und 50 Spieler daheim und 4,2% zwischen 51 und 75. Immerhin 5,9% gaben an, dass sie zwischen 76 und 100 Spiele besitzen, während 10,9% mehr als 100 Spiele ihr Eigen nennen.

Das sind keine schlechten Werte, aber es zeigt, dass die meisten dann wohl doch eher deutlich weniger als 100 Spiele besitzen.

Allerdings ist die Tendenz stark steigend. Laut derselben Umfrage geben 22% der Befragten mehr als 1.000 Dollar im Jahr für neue Brett- und Kartenspiele aus. Das ist schon ordentlich und sorgt dafür, dass viele Sammlungen wachsen.

In einer Umfrage auf Boardgamegeek mit rund 450 Teilnehmern lagen die Sammlungsgrößen dagegen höher.

26,2% haben zwischen 101 und 200 Spiele in der Sammlung, 25,3% besitzen zwischen 60 und 100 Spiele. Während 10,6% zwischen 201 bis 300 Brettspiele besitzen, gaben immerhin 17% an, dass sie zwischen 301 und 1000 Brettspiele ihr Eigen nennen.

2% haben sogar mehr als 1.000 Spiele zu Hause. Dagegen haben nur 1,8% der Umfrage-Teilnehmer zwischen 0 und 19 Spiele.

Man muss dazu sagen, dass auf BGG aber eher die Vielspieler unterwegs sind, als die „normalen“ SpielerInnen.

Wie viele Brettspiele hast du?

Ich habe mehr als 1.000 Brettspiele in meiner Sammlung, habe aber meine BGG Statistik lange nicht mehr aktualisiert. Das müsste ich mal wieder tun, um eine genaue Zahl zu nennen

Ich würde gern von dir wissen, wie viele Brettspiele du hast?

Wie viele Brettspiele und Kartenspiele hast du aktuell in deiner Sammlung?

Ergebnis

Wie viele Brettspiele sollte man haben?

Wie viele Brettspiele haben die Spieler und Spielerinnen im Schnitt in der Sammlung?Das ist eine spannende Frage, wie ich finde. Gibt es überhaupt eine ideale Größe der eigenen Brettspiel-Sammlung? Und kann man zu viele Spiele besitzen?

Sind 50 Spiele ausreichend oder sollten es der Abwechslung wegen eher 100 Spiele sein?

Es gibt so viele tolle, besondere und ungewöhnliche Spiele da draußen und ständig erscheinen spannende Neuheiten. Ich finde an so vielen Brettspielen Besonderheiten, weshalb ich mich gar nicht auf 50 oder 100 beschränken könnte. Dafür liebe ich die Abwechslung einfach zu sehr.

Doch müssen es 500 oder gar 1000 Spiele sein? Wie oft wird man diese wirklich spielen oder ist es dann eher der Sammlungs-Gedanke, als das Spielen selbst?

Und wie sieht es mit dem Platz in den eigenen Regalen aus? Brettspiele nehmen eine Menge Platz weg und deshalb ist es für viele durchaus ebenfalls eine Platzfrage, wie groß die eigene Sammlung sein darf bzw. sein kann.

Manch einer will jedes Spiel in der eigenen Sammlung auch wirklich regelmäßig spielen, weshalb diese Personen nur wenige Spiele besitzen. Andere möchten alle interessanten Neuheiten haben und holen sich viele neue Spiele. Auch weil viele Titel schnell wieder Out of Print sind. Also lieber jetzt zuschlagen.

Die EINE Antwort auf die Frage, wie viele Brettspiele in der eigenen Sammlung sein sollten, gibt es also nicht. Klar ist, man sollte erstmal klein anfangen und herausfinden, welche Spiele, Mechaniken, Themen etc. man überhaupt mag. So kann man nach und nach der eigenen Sammlung wirklich die Spiele hinzufügen, die man wirklich gern spielt.

Brettspiel-Sammlung verkleinern?

Dennoch kommen viele irgendwann mal an den Punkt, wo es darum geht Spiele zu verkaufen bzw. abzugeben. Es geht also darum die Sammlung zu verkleinern, um zum Beispiel wieder mehr Platz für Neuheiten zu haben oder einfach mehr Fokus auf weniger Spiele legen zu können.

Dabei muss man zudem bedenken, dass viele Spieler und Spielerinnen vielleicht viel Geld für neue Spiele ausgeben, aber auch regeläßig wieder Spiele verkaufen. So bleibt die eigene Sammlung natürlich übersichtlich.

Ich habe mich persönlich bisher schwer damit getan Brettspiele zu verkaufen. Deshalb würde es mich interessieren, wie du das machst?
Wie entscheidest du, welche Brettspiele zu behältst und welche zu verkaufst?

Und wie siehst deine ideale Sammlungsgröße aus?

16 Kommentare

  1. Marco Heuer

    Brett- und Kartenspiele sind für mich in der Regel Mitbewohner auf Zeit. Einige wenige schaffen es aber auch in die Familie aufgenommen zu werden. Das wäre dann wohl der Kern meiner Sammlung. Insgesamt befinden sich aber immer rund 200-250 Spiele bei uns zu hause. Wir probieren viel aus und verkaufen auch wieder, oder verschenken, wenn uns etwas nicht gut gefällt. In der Regel verkaufe ich so drei bis viermal im Jahr eine größere Menge an Spielen, von denen wir genug gesehen haben oder die in der nächsten Zeit eh nicht mehr auf den Tisch kommen. Ich bin also nicht der klassische Sammler sonder eher ein Spieler.

    • Peer

      Ja, damit muss ich auch mal anfangen und mich endlich von Spielen trennen. :-)

  2. Sebastian

    Wir kamen erst vor einem halben Jahr so richtig in Berührung mit dem Thema Brettspiel!
    Es hat alles angefangen mit Carcassonne, Lockdownzeit, und ging dann mit den ersten
    Kennerspielen (war etwas völlig neues für uns, kannten diesen Begriff vorher gar nicht)
    weiter (Everdell, Terraforming Mars, Parks, Gloomhaven etc.). Seitdem wächst die
    Sammlung immer weiter und weiter, bei leider sehr wenig Platz/Stauraum.
    Wie du schon geschrieben hast, kommen immer neue tolle Spiele heraus, hat die alten
    aber natürlich lieb gewonnen und möchte man eigentlich trotz fehlendem Platz nicht
    wieder verkaufen! Ich hab bisher noch keine Lösung gefunden ;-)

    • Peer

      Ich kann dich gut verstehen.

    • Pike-xjx

      Sortiere doch Alte Aktenordner oder etwas was sie nicht mehr Brauchen aus und schon haben sie viel Platz für ihre Spiele

  3. Andreas

    Ich bin seit über 15 Jahren Brettspielfan. Zur Zeit habe ich zwischen 60 und 80 Spiele in der Sammlung. Ich verkaufe regelmäßig Spiele auf Ebay, die entweder beim ersten Spiel trotz toller Verpackung nicht überzeugen konnten oder einfach nicht mehr gespielt werden. Dann habe ich wieder Platz und Geld für neue Spiele.

  4. Markus

    Hallo und zuerst mal, sehr schöner Artikel, auch wenn nicht wissenschaftlich belegt doch mal nett eine Tendenz zu sehen/erkennen. Ich gehöre zu denen die Spiele kaufen wegen Optik, Material, Design, Hype oder, oder. Merke ich das dieses Spiel nicht zündet bei mir geht es wieder auf den Markt (Ebay-Kleinanzeigen etc.) Genau so Spiele die 4-6 Monate nicht mehr auf den Tisch gekommen sind, und dann gibt es die Spiele die „NIE“ ausziehen werden. Gruß Markus

  5. Philipp Daut

    Bei uns wird schon Jahre gespielt ,ich spiele auch gerne alleine. Ich habe gegenüber anderen -nur 45 Spiele zu Hause .Es gibt so viel Spiele ich könnt das ganze Zimmer vollstellen .Ich kaufe auch nur was ich wirklich spiele ,auch wenn ich jede Woche ein neues bestellen könnte. Und beim hergeben oder verkaufen tu ich mir schwer ,da ich auch die ganzen Figuren angemalt habe -bleibt alles im Regal. Ich hab extra dafür ein eigenes Zimmer hergerichtet .

  6. Jens

    Hi Peer,
    ich habe mittlerweile auch eine große Sammlung an Brett- und Kartenspiele (im folgenden einfach zusammengefasst). Das liegt an zwei Dingen:

    A) Ich kann mich schlecht von Dingen trennen.
    B) Ich bin ein Opfer, was YouTube, Kickstarter etc. angeht

    Ähnlich wie du kann ich mich nur sehr schwer von Spielen trennen. Auch wenn sie mir im ersten Moment nicht so gut gefallen haben. Man könnte das Spiel ja in Zukunft und/oder mit einer anderen Spielgruppe mögen. Zumal will ich mir nicht eingestehen, dass ich „so viel Geld“ für ein Spiel ausgegeben habe, das mir dann nach einmal spielen nicht gefällt.

    Bei Spielen ist es ja wie bei Autos: Kaum die Folie entfernt ist es nur noch die Hälfte wert (gut ich gebe zu es kommt auf das Spiel an). Das ist aber ein weiterer Faktor, weshalb ich meine Spiele nicht direkt abgeben möchte (und ja, es ist besser weniger Geld zu bekommen als gar keines und es im Keller verrotten zu lassen).

    Ein weiter Grund warum ich mich so schlecht von Spielen trennen kann, ist das es ja mein (einziges) großes Hobby ist. Ich stecke viel Zeit in das Hobby: Mich informieren, Preise vergleichen, Verwaltung (also alles auf BGG eintragen), Sleeven, Inlays bauen, Anleitungen lesen und natürlich das Spielen.

    Bevor ich ein Spiel spiele investiere ich i.d.R. Zeit mit sleeven (selbst coin cases kommen bei mir zum Einsatz) und ggfs. Inlay bauen (oft passen gesleevte Karten nicht in das Standardinlay). Bei einigen Spielen haben ich auch vor dem ersten Spiel schon Deluxe Upgrades (wie z.B. Metallmünzen) gekauft, damit die erste Partie auch gleich Flair hat :) Mir ist natürlich klar, dass es Geld & Zeit sparen würde, wenn ich das Spiel zu erst spielen würde und nur dann mehr von beiden kostbaren Ressourcen investiere, wenn es mir gut gefällt …

    Diese oben beschriebe Zeit und Geld lassen mich dann auch hadern, wenn es darum geht das Spiel zu verkaufen/verschenken oder zu spenden (wobei ich ehrlicherweise mehr verkaufe als verschenken/spenden, ich muss mein Hobby ja auch irgendwie finanzieren).

    Mittlerweile ist dadurch meine Sammlung auf 1144 Spiele (600 Grundspiele, der Rest sind Erweiterungen und Promos) und 303 Zubehöre (Accessory) angewachsen. Und gerade mal 109 Spiele haben meine Sammlung verlassen (sei es durch Verkauf oder wie bei den Kosmos EXIT Spielen, dass man sie danach wegschmeißt).

    Aus diesem Grund wird der Platz sehr sehr eng. 109 (Grund-)spiele sind bereits vorbestellt. U.a. auch einige Kickstarter die (ich bin ein All-In Opfer) auch noch mal mit einigen Erweiterungen kommen. Deshalb muss ich jetzt zwangsweise Spiele verkaufen, da ich zu geizig (oder noch nicht verrückt genug) bin mir einen Lagerplatz für (wie ich finde) sehr viel Geld zu mieten (obwohl ich schon mehrfach mit dem Gedanken gespielt habe).

    Zum Glück kann ich die meisten Sachen an einen anderen Sammler im Freundeskreis verkaufen. Da weiß ich, dass die Spiele gut aufgehoben sind (das es ihnen „gut geht“ ;) ) und im Zweifel kann ich es dort dann ja spielen.

    Braucht man so eine große Sammlung?
    Mit Sicherheit nicht, nein. Aber der Jäger und Sammler Trieb ist bei mir durch aus ausgeprägt, deshalb heißt die Antwort für mich persönlich ja.

    Natürlich hat man nicht genug Lebenszeit um alle Spiele zu (durch) zu spielen. Zumal man ja nicht nur die eigene Lebenszeit benötigt, sondern auch die der Mitspieler. Das bedauere ich natürlich sehr, denn für mich sind Spiele zum spielen da (man muss sie aber pfleglich behandeln! Deshalb sind Sleeves Pflicht).

    Wie oben bereits erwähnt bin ich ein Opfer, wenn um Beeinflussung durch YouTube (mal stellvertretend für alle Medien wie Blogs etc. genannt) geht. Finden da nur ein paar Leute ein neues Spiel gut, muss ich es auch haben :-) Leider schafft es dann das Spiel nicht zeitnah auf den Tisch und irgendwann verstaubt es, da inzwischen schon wieder neue Spiele eingetroffen sind (der Paketbote und ich sind auch schon per Du).

    Mit Kickstarter verhält es sich ähnlich: Das „fear of missing out“ ist/war bei mir stark ausgeprägt, weshalb ich zumindest in der Vergangenheit bei fast allen mal mitgemacht habe. Heute suche ich schon selektiver aus, das „All-In“ habe ich aber noch nicht ablegen können.

    Alle die Spiele kaufe/backe ich mir, da ich sie gerne spielen würde. Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass ich irgendwann die passende Spielegruppe für all die Spiele habe. Und sei es auch, dass ich sie mir züchten (in Form von Kindererziehung) muss :D Das ist dann mein Argument zu sagen „kauf es mal lieber jetzt schon lagere es… die Zeit wird kommen“.

    Vielleicht noch einmal den finanziellen Aspekt des Hobbys bzw. eines Sammlers angesprochen: Neben den Einkaufspreisen der Spiele, bringt das Hobby/Sammeln ja noch weitere Kosten mit sich, die ich mal kurz hier auflisten möchte (einfach um mir selbst dem auch noch mal bewusst zu werden):

    – Kosten für die Anfahrt, Übernachtung und Eintritt zur SPIEL (Essen). Schließlich bekommt der Sammler dort auch einiges.

    – Kosten für (Premium) Sleeves. Spiele werden bei mir ordentlich behandelt, dazu gehören auch Sleeves (selbst Coin Cases in manchen Fällen).

    – Kosten für Lagerung: Silikagel, Boxen, Rollbretter, Regale, Aufkleber zur Beschriftung usw. Im „Lager“ stehen meine Spiele nicht einfach nur so rum, sie sind in entsprechenden Boxen mit Silikagel gelagert.

    – Zubehör für Spiele (Inlays, Upgrades usw.). Da ich ein absoluter Fan davon bin, gebe ich da auch sehr viel Geld aus.

    – Allgemeines Zubehör: Spielmatten, Würfelbecher, Würfeltürme, Würfelbretter usw. (auch die wollen ordentlich gelagert werden, d.h. Kosten für ein „Lagermanagement“).

    – Kosten für die „Produktion“: Früher habe ich mir im Copyshop Errata oder Regelupdates „professionell“ drucken lassen. Mittlerweile habe ich mir Drucker und weitere Geräte selbst gekauft.

    Und bestimmt habe ich noch was vergessen. Und ja, diese Dinge sind optional, gehören für mich aber einfach dazu. Und wie bereits erwähnt kaufe ich diese Dinge (auch Sleeves) schon vor dem ersten spielen, damit wenn es mal so weit ist, alles da ist :-)

    Wäre meine Frau nicht, würde das bei mir sicherlich noch mehr eskalieren. :)

    In diesem Sinne, viele Grüße

    • Peer

      Wow Jens, danke für deine umfangreichen Einblicke. Kann vieles nachvollziehen.

      Update: Ich muss hier nochmal was schreiben, denn ich bin wieder über deinen Kommentar gestolpert und musste ihn nochmal lesen.

      Das mit den zusätzlichen Kosten ist wirklich so eine Sache, die man nicht unterschätzen sollte. Allein die Woche der SPIEL kostet schon einiges, da ist das Hotel noch das wenigste. ;-)

      Die Sleeves sind bei mir in letzter Zeit auch ein Kostenfaktor geworden und ich habe mir jetzt vorgenommen weniger zu sleeven. Denn mal ehrlich, welche Spiele kommen so oft auf den Tisch, dass Sleeves gerechtfertigt sind?

      Und was ich an Regalen in den letzten beiden Jahren gekauft habe, das ist auch einiges.

      Bei sonstigem Zubehör bin ich dagegen relativ stark und hole mir wenig. Spielmatten brauche ich nicht, ich habe einen ganz einfachen Würfelturm und Holzinsert oder so gibt es bei mir auch ganz selten.

      Was teurer geworden ist, ist Kickstarter, aber nicht mal weil ich mehr unterstütze, sondern weil durch teureren Versand und VAT ich zwar weniger Kickstarter untersützt habe, die aber merklich teurer geworden sind. Zudem wollen nun noch einige Kickstarter nachträglich mehr für die Versandkosten. :-(

      Und bei mir ist es dann auch noch die Videotechnik, die ich mir angeschafft habe. 2 Kameras für je rund 600 Euro und noch einigen anderen Kram. Naja, es macht ja Spaß und ist eine Investition. :-)

      Ich werde demnächst mal was zu den Kosten des Brettspielhobbys schreiben und wie man Geld dabei sparen kann. Da ist dein Kommentar auf jeden Fall eine gute Ausgangsbasis dafür. ;-)

  7. Holger

    Hallo, ich bin seit ca. 1 Jahr im Brettspielfieber obwohl ich schon immer gerne gespielt habe, aber nie Leute gefunden habe die mitspielen. Das hat sich jetzt geändert und schon bin ich infiziert. Ich habe mich dann in die Brettspielwelt eingelesen und natürlich auch geschaut was es alles so gibt und war und bin total fasziniert. Es gibt so viele Themen und Welten die es als Brettspiel gibt, und vieles finde ich toll umgesetzt. Deswegen ist meine Sammlung auch innerhalb eines Jahres sehr gewachsen. Ich habe jetzt so ca. 40 Spiele und wir spielen einmal die Woche zu dritt und einmal im Monat zu viert, und ich könnte noch öfter spielen. Wenn ich die Spiele erst einmal habe finde ich es auch schwer mich wieder von ihnen zu trennen. Aber die Spiele die mich dann doch nicht überzeugen oder meine Mitspieler nicht so toll finden müssen dann gehen. Es gibt so unfassbar viele tolle Spiele und ich muss mich doch sehr zurückhalten nicht jeden Monat welche zu kaufen. Man muss sich auch klar sein das man das Spiel halt nicht so oft spielt und es eigentlich nur rumliegt….Aber ich habe auch dieses Sammelvirus. Und ich liebe Erweiterungen oder auch Zubehör die ein Spiel aufwerten (z.B. Gefäße für Everdell oder Vogelmeeples für Flügelschlag). Liebe Grüße

    • Peer

      Ich kann mich auch nur schwer von den Spielen trennen. Bei anderen Sachen geht es mir meist so, dass die ewig rumstehen und wenn ich mich dann davon trenne, kommt eine Woche später eine Situation, wo ich genau das dann gebraucht hätte.

      Die „Angst“ habe ich auch bei Brettspielen. Aber ich habe mir vorgenommen in diesem Jahr etwas strenger zu werden und mich von einigen zu trennen, die ich wirklich nicht mehr spielen werde. Mal schauen. :-)

      Hätte ich nicht dieses Sammler-Gen. Das hatte ich schon immer. Nun sind es halt seit vielen Jahren die Brettspiele. Aber ich sage mir immer selbst, dass das ja auch einen Wert hat. :-)

  8. DiSta

    ….ähhh, nach aktueller BGG-Statistik wären es 2226, gegliedert in 1282 Grundspiele und 944 Erweiterungen, Promis,….
    Wären deshalb, da ich einfach nicht sicher bin, ob ich dort alles als „own“ gekennzeichnet habe, liegt hauptsächlich daran, dass ich mir mein erstes Spiel vor über 40 Jahren gekauft habe und seitdem sehr wenige das heimische Spielereich wieder verlassen haben…. Kann irgendwie sehr schwer etwas wieder weggeben.

    Sicher werden da viele Sachen nicht regelmäßig gespielt, aber jemand mit einer großen Büchersammlung liest die ja auch nicht immer wieder….
    Bin da mehr ein Jäger und Sammler, quasi ein Komplettist…. (bastel mir auch schonmal promos selber nach…)

    Okay, gebe zu der Platz zum aufbewahren wird langsam eng, teilweise stapeln sich Spiele auch schon vor dem Regal, das ist ein Umstand der mir zunehmend weniger gefällt, zumal man nicht so einfach an die dahinter liegenden Perlen dran kommt….
    Daher ist dieses Jahr noch eine Aktion angesetzt, hier durch Aussortieren Abhilfe zu schaffen. Umzugskartons liegen schon bereit… Nur noch keine Zeit gefunden.
    Mal sehen, ob ich es schaffe. Meistens denke ich dann wenn ich Sachen aussortieren möchte, spätestens wenn ich’s in der Hand halte, das könntest du vielleicht doch noch brauchen, behalten, mal spielen….

    Nun denn, ich bin gespannt….

    • Peer

      Es fällt mir auch schwer mich von Dingen zu trennen, aber über den Winter habe ich mal angefangen im Haus aufzuräumen und vieles wegzugeben oder wegzuwerfen. Das hat echt gut getan.

      Ich glaube, dass das bei meiner Spielesammlung zwar auch erstmal weh tun wird die Spiele rauszusuchen, die ich abgeben will, aber danach fühle ich mich bestimmt besser. BESTIMMT ;-)

  9. Tim

    Ich bin vor ein paar Jahren über Kickstarter in das Brettspiele Business eingestiegen. Spiele supporten wurde eine kleine Sucht der ich Herr werden musste ^^ mittlerweile habe ich eine solide Sammlung von über 100 Spielen und versuche alles regelmäßig zu spielen, auch wenn das zeitlich schwer fällt. Einige staubfänger werde ich auch wieder los. Aber es gibt da noch diesen Fanboy Sammler Effekt… :D

    • Peer

      Ja, das kenne ich. :-)

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