Leider lässt die aktuelle Situation keine Treffen mit meinen Spielerunden zu, aber das heißt nicht, dass ich nichts spiele. Solo und in der Familie kommen viele Brettspiele auf den Tisch und heute schildere ich meine Ersteindrücke zu Nidavellir, D-Day Dice 2nd Edition, Call to Adventure und Die Reisen des Zheng He.

Um was es bei diesen Brettspielen, Würfelspielen und Kartenspielen geht und wie meine Ersteindrücke aussehen, erfahrt ihr im Folgenden. Natürlich freue ich auch sehr über eure Erfahrungen und Meinungen zu diesen Titeln.

Nidavellir, D-Day Dice 2nd Edition, Call to Adventure und mehr Brettspiel-Ersteindrücke

Trotz Lockdown spiele ich viele Brettspiele und zum Glück ist in den letzten Monaten ja auch eine Menge erschienen.

Solo oder in der Familie habe ich Nidavellir, D-Day Dice 2nd Edition, Call to Adventure und Die Reisen des Zheng He gespielt und im Folgenden schildere ich meine Ersteindrücke.

Wie immer aber vorher der Hinweis, dass dies wirklich nur Ersteindrücke sind und ich diese Spiele noch häufiger spielen muss, um mir eine endgültige Meinung bilden und ein Review verfassen zu können.

Nidavellir – Ersteindruck

Im Kartenspiel Nidavellir sind wir in einer Zwergenwelt, in der der König eine Armee sucht, die gegen den Drachen in den Kampf zieht. Die Spieler verkörpern einen Zwergenstamm und versuchen über einen Bietmechanismus, Drafting und Set Collection die stärkste Armee zusammenzustellen, was also bedeutet, am Ende die meisten Siegpunkte zu haben. :-)

Während einer Partie spielen wir 2 Kartenstapel durch und sammeln 5 verschiedene Arten von Zwergen. Diese 5 Zwergen-Völker machen jeweils auf unterschiedliche Art und Weise Siegpunkte.

In jeder Runde liegen 3 Reihen (Tavernen) aus jeweils so vielen Karten aus, wie Spieler mitspielen. Verdeckt bieten wir von unseren 5 Münzen für jede der 3 Reihen eine Münze. Die 2 weiteren Münzen legen wir verdeckt in unser Lager.

Nidavellir

Dann wird die ersten Münze aufgedeckt und der Spieler mit dem höchsten Gebot (Münze mit dem höchsten Wert) kann zuerst eine Zwergenkarte aus der ersten Taverne wählen. Danach der mit der zweithöchsten Münze und so weiter. Bei Gleichstand gibt es einen Tiebreaker-Stein, den jeder hat und die unterschiedliche Werte zeigen. Nach so einem Gleichstand tauschen die beteiligten Spieler ihren Steine.

Man kann aber auch die Münze mit der 0 bieten. Dann wählt man zwar in der Reihe wahrscheinlich zuletzt eine Zwergenkarte aus, aber man kann die höhere der beiden restlichen Münzen im Lager in einen neue Münze aus der Auslage eintauschen, die dem Wert der beiden Münzen im Lager entspricht. Habe ich also eine 3 und 5 im Lager, gebe ich die 5 ab und nehme mit eine Münze mit dem Wert 8. So kann man die eigenen Münzen nach und nach verbessern, um später besser bieten zu können. Zudem entspricht der Wert der eigenen Münzen am Ende auch Siegpunkten.

So spielt man die 2 Kartenstapel durch, baut die eigenen Zwergen-Sets aus und verbessert die eigenen Münzen. Immer wenn man dabei ein Set aus 5 verschiedenen Zwergenkarten in der eigenen Auslage hat, kann man sich eine Spezialkarte aussuchen, die einmalig sind und besondere Boni bieten.

Nachdem der erste Stapel durchgespielt ist, gibt es eine Zwischenwertung, die ebenfalls Boni für die Spieler bringt. Nach dem zweiten Kartenstapel ist das Spiel zu Ende und es gibt Siegpunkte für die 5 Zwergenarten.

Nidavellir ist schnell gespielt und bringt einen interessanten Bietmechanismus mit. Das Verbessern der eigenen Münzen ist besonders cool und dadurch muss man immer abwägen, welche Münzen man für das Bieten nutzt und wann man die 0-Münze bietet, um eine andere Münze verbessern zu können.

Das Set Collection ist bei 2 Zwergenarten relativ ähnlich, aber dennoch interessant. Allein wäre das aber schnell langweilig. Der Bietmechanismus, die Münzen-Verbesserung und die besonderen Karten bringen hier aber die Würze ins Spiel.

Insgesamt bietet Nidavellir schönes Spielmaterial. Es gibt sogar Plastik-Kartenhalter, in die man die Spezial-Karten stellt. Der Papp-Ständer für die besseren Münzen, die man durch Aufwertung bekommen kann, ist ebenfalls sehr nett und passt sogar aufgebaut in die Box!

Nidavellir hat mir bisher wirklich Spaß gemacht, aber aktuell habe ich ein wenig das Gefühl, dass man nach ein paar Partien schon alles gesehen hat. Die allermeisten Karten sind ja gleich (wenn auch teilweise unterschiedlich stark) und die einzigartigen Boni-Karten kennt man auch nach den ersten Partien.

Dennoch reizt mich das Spiel immer wieder, denn man versucht das nächste mal die eigene Auslage noch besser zu optimieren. Und es sind immer spannende Entscheidungen zu treffen, z.B. ob man ggf. den Gegnern Karten wegnimmt oder lieber danach geht, was man selbst am meisten braucht.

Ich könnte mir hier aber gut vorstellen, dass eine Erweiterung mit mehr Karten, neuen Fähigkeiten und vielleicht auch unterschiedlichen Spielerfähgikeiten spannend wäre. Die erste Erweiterung Nidavellir: Thingvellir wurde ja schon angekündigt. Magische Artfeakte und Söldner sollen hier dabei sein und ich bin sehr gespannt.

Nidavellir

(Pegasus Spiele)
Ersteindruck gutMit einer Truppe Zwerge treten die Spieler gegen den Drachen Fafnir an. Dabei müssen wir auf unser Einkommen achten und können Helden anwerben. Unter anderem wird Card Drafting genutzt.
Autor: Serge Laget
Grafiker: Jean-Marie Minguez
2 - 5
Spieler
ab 10
Jahren
30 - 60
Minuten
8 von 10
BGG Bewertung
Pos. 886
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13

(Like)
2020

D-Day Dice 2nd Edition – Ersteindruck

Ich habe ja eine Schwäche für Wargames, aber viele sind schon sehr komplex und bringen dicke Anleitungen mit. Das Würfel-Wargame D-Day Dice ist nun in der zweiten Edition auf deutsch bei Giant Roc erschienen und da war ich doch sehr neugierig. Deshalb habe ich mich über das kostenlose Rezensionsexemplar gefreut.

Es war mal ein Print and Play und auch als richtiges Brettspiel ist es noch relativ übersichtlich, was das Spielbrett angeht.

Es geht hier in den zweiten Weltkrieg und 1 bis 4 Spieler versuchen eine Mission zu erledigen. Ich hab es bisher zwar nur Solo gespielt, aber da funktioniert es schon sehr gut.

Das Spielfeld selbst besteht aus einem Tableau mit Feldern und Reihen, die eine bestimmte Landschaft zeigen, wie z.B. den Strandabschnitt der Landung in der Normandie. Ein Würfel zeigt die eigene Einheit an und wir starten immer ganz unten.

D-Day Dice 2nd Edition

Zu Beginn haben wir auch nur wenige Soldaten, müssen aber versuchen bis ganz oben in den Bunker zu kommen und zu überleben.

Jede Runde werfen wir 6 Würfel, wenn wir am Zug sind und das bis zu 3 mal. 2 dieser Würfel müssen wir zwingend nach dem ersten Wurf sperren, also rauslegen. Die anderen können wir auch schon rauslegen oder bis zu 2 mal erneut werfen. Auf den Würfeln gibt es 6 Symbole und insgesamt gibt es die Würfel in 3 Farben (je 2 in blau, rot und weiß).

Sind wir fertig mit Würfeln, werten wir das Ergebnis aus. So bringt eine Straße aus allen 6 Symbolen besondere Boni-Karten. Ein Set aus einem Symbol in den 3 Farben (also z.B. jeweils ein Stern in rot, weiß und blau) bringt den sogenannten RWB-Bonus. Da gibt es auch extra was für uns.

Zudem werden dann noch die Symbole an sich ausgewertet und bringen z.B. neue Soldaten, Ausrüstungpunkte, Sterne und andere Dinge. Gewürfelte Totenköpfe negieren allerdings normalerweise einen anderen Würfel, und sind damit meist schlecht.

Was wir durch das Würfeln bekommen haben, stellen wir auf unserem kleinen Tableau ein. Dort kann man die Anzahl der Soldaten, die Tapferkeit, die Sterne und die Ausrüstungpunkte mit Drehrädern festhalten. Das ist sehr gut gemacht.

Für Sterne und Ausrüstungspunkte können wir uns dann Karten kaufen, die dauerhafte Vorteile und Einmalboni bringen. Aber natürlich versuchen wir ebenfalls unsere Einheit zu vergrößern (also mehr Soldaten zu bekommen), denn das Vorrücken kostet uns oft Soldaten und am Ende jeder Runde werden die automatischen Verluste auch höher, je weiter oben wir sind. Verlieren wir am Strand z.B. nur 2 Soldaten am Rundenende, gehen im Bunker ganze 20 drauf. Und wir dürfen in jedem Feld nur maximal 3 Runden bleiben. Irgendwann müssen wir also vorrücken.

In der Second Edition von D-Day Dice sind 6 doppelseitige Spielfelder dabei, also insgesamt 12 unterschiedliche Missionen, die zudem auch noch jeweils mehrere Varianten haben können. Diese unterscheiden sich dann auch recht stark und es gibt Sonder-Symbole etc.. Die Missionen werden später deutlich schwerer und anspruchsvoller.

D-Day Dice ist zwar an sich nur ein Würfelspiel, aber es macht wirklich Spaß und man muss beim Würfeln gut überlegen, was man macht. Durch gekaufte Karten hat man mehr Einfluss und kann bestimmte Dinge einfacher gestalten bzw. den Glücksfaktor etwas senken, aber natürlich gehört hier auch eine Portion Glück dazu.

Die Anleitung ist nicht perfekt, so sind z.B. Symbole vertauscht und manche Sachen waren mir ein wenig unklar, aber insgesamt ist sie dennoch gut verständlich und das Spiel ist ja auch nicht sonderlich komplex. Zudem lernt man durch die einfachen ersten Missionen das Spiel gut kennen und später kommen weitere Dinge dazu.

D-Day Dice 2nd Edition ist kein vollwertiges Wargame für Experten, aber es ist sehr unterhaltsam und gefällt mir bisher sehr gut. Eine Partie ist relativ schnell gespielt und bietet immer wieder Herausforderungen. Zudem kann man unterschiedliche Strategien ausprobieren. Es gibt außerdem sehr viele Erweiterungen, die zusätzliche Elemente mitbringen und viel Abwechslung bieten.

Ich werde das Spiel auf jeden Fall weiterspielen und demnächst dann hier im Blog mein Review veröffentlichen.

D-Day Dice (Second Edition)

(Giant Roc)
Ersteindruck sehr gutPer Würfel arbeiten wir uns mit unseren Soldaten in verschiedenen Szenarien vorwärts und versuchen das Missionsziel zu erfüllen. Ausrüstung, besondere Soldaten und mehr hilft uns dabei.
Autor: Emmanuel Aquin
Grafiker: Dominik Kasprzycki
1 - 4
Spieler
ab 14
Jahren
ca. 45
Minuten
7.7 von 10
BGG Bewertung
Pos. 2200
auf BGG
zur Spiele-Offensive*



 
2

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2020

Call to Adventure – Ersteindruck

Erst vor kurzem ist das kostenlose Rezensionsexemplar von Call to Adventure bei mir eingetroffen. Als Abenteurer erleben wir in diesem Spiel 3 Kapitel, in denen wir neue Eigenschaften erhalten und uns Herausforderungen stellen.

Das Setting erinnert schon stark ein an Rollenspiel und wir versuchen hier unsere eigene Legende zu kreieren. Zur Stimmung trägt auf jeden Fall die tolle Gestaltung der Karten bei.

Das Spiel geht über 3 Kapitel, in denen wir jeweils 3 Karten aus der Auslage nehmen (draften). Dabei werden die Karten immer schwieriger. Wir selber haben als Held 6 Attribute, die wir durch Symbole auf erhaltenen Karten verbessern können.

Passend dazu gibt es 6 Arten von Runen und entsprechend der Symbole auf unserem Tableau (Legende), können wir passende Ruinen bei Herausforderungen verwenden. Bei den Herausforderungen haben wir die Wahl, welche der beiden Herausforderungen auf einer Karte wir machen. Das hat dann unter anderem Einfluss darauf, welche Runen-Symbole wir erhalten, ob wir eine Helden- bzw. Antiheldenkarte ziehen können und so weiter. Bei einer Herausforderung müssen wir mittels der schon erwähnten Runen eine bestimmte Anzahl an Erfolgen werfen, um diese zu bestehen. Habe wir es geschafft, legen wir die Karte auf unser Tableau und bekommen die Boni (und Siegpunkte).

Call to Adventure

Zudem gibt es Eigenschaften-Karten. Dafür müssen wir nur bestimmte Voraussetzungen erfüllen bzw. etwas abgeben. Auch das bringt z.B. zusätzliche Runen bzw. Symbole, die am Ende Siegpunkte bringen können.

Einen wichtigen Einfluss haben im Spiel die schon erwähnten Helden- und Antihelden Karten, die wir erhalten können und die uns im Spiel nützen. Zudem sollten wir sie ausspielen, da jede ausgespielte Karte am Ende einen Siegpunkt wert ist. Zusätzliche Möglichkeiten bietet Call to Adventure durch Gegner und Verbündete, die ebenfalls ins Spiel mit reingenommen werden können.

Ich habe Call to Adventure bisher nur solo gespielt. Da tritt man gegen einen Gegner an und muss verhindern, dass dieser seine Sieg-Bedingung erfüllt. Der Gegner funktioniert recht witzig, da dieser mit seinem Deck nur agiert, wenn man eine bestimmte Runeseite wirft. Dann wird eine Gegnerkarte aufgeckt, die meist nichts gutes bringt. Zudem gibt es viele verschiedene Gegner, die alle etwas anders funktionieren und andere Siegbedingungen haben.

Das Gegnerdeck besteht allerdings aus einem Teil der Antihelden-Karten, deren Formulierungen auf das Mehrspielerspiel gemünzt sind. Da ist es in den ersten Partien manchmal schon teilweise etwas merkwürdig, den Kartentext auf das Solo-Spiel anzuwenden. Es wäre hier schöner gewesen, wenn man entweder ein eigenes Solo-Deck oder zumindest eine konkrete Karten-Erklärung für den Solo-Modus beigelegt hätte.

Solo ist die Auslage der Kapitelkarten zudem etwas statisch, da die Karten ja nicht von anderen Spielern genommen werden. Man muss Erfahrungspunkte ausgeben, um eine Karte zu tauschen, aber das bringt oft auch nicht viel.

Alles in allem fand ich, dass man in Call to Adventure erstmal reinkommen muss, denn die ersten Partien fühlten sich etwas unrund an. Dann aber ging es.

Das Thema kommt allerdings für mich nicht sehr stark rüber und während des Spiels überhaupt nicht. Am Ende kann man dann lesen, was bei einem liegt und was sozusagen die eigene Legende ist, aber sehr tief fand ich das trotzdem nicht.

Die Zeilen auf dem mitglieferten Punkte-Zettel entsprechen zudem nicht genau dem, was in der Anleitung an Schritten beim Punktezählen steht. Auf BGG gibt es aber einen besseren Score Sheet als Download.

Ingesamt ist mein Ersteindruck nicht schlecht, aber auch etwas durchwachsen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es mit anderen Spielern besser funktioniert, also solo.

Call to Adventure

(Brotherwise Games)
Ersteindruck okayIn diesem Spiel geht es darum den eigenen Helden zu kreieren. Dazu spielen wir Karten, zaubern Runen, treten Gefahren gegenüber.
Autoren: Johnny O'Neal, Christopher O'Neal
Grafiker: Matt Paquette
2 - 4
Spieler
ab 9
Jahren
30 - 60
Minuten
7.3 von 10
BGG Bewertung
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7

(Like)
2020

Die Reisen des Zheng He – Ersteindruck

Zum Schluss gibt es noch meinen Ersteindruck von Die Reisen des Zheng He vom Verlag Frosted Games. Es handelt sich um ein 2-Personen Spiel, welches aber auch solo spielbar ist. Ich habe es bisher fast nur solo gespielt.

Auf der einen Seite gibt es den chinesischen Kaiser und auf der anderen Seite die Mongolen-Horden, welche die Grenze Chinas im Norden bedrohen. Das Spiel kommt mit einem kleinen Spielbrett, das aber völlig ausreichend ist.

Als Kaiser muss man 7 Expeditionen per Schiff durchführen, um sofort zu gewinnen. Der Gegner versucht alle nördlichen Provinzen zu erobern. Natürlich gibt es bei Spielende auch eine Wertung, wenn keiner der beiden Spieler sein Ziel erreicht.

Solo spielt man nur den Kaiser und der Gegner wird per Karten(Stapel) gesteuert. Dabei gibt es bei Die Reisen des Zheng He einen etwas komplizierten Automa, der aber sehr gut funktioniert und wirklich gelungen ist, wenn man ihn erstmal verstanden hat.

Wenn man am Zug ist, muss man eine Karte auswählen und entweder die Aktion nutzen oder die darauf stehenden Aktionspunkte. Multi-Use Karten liebe ich ja und die sind hier sehr gut gelungen. Das hat auch Auswirkungen auf den Gegner, denn nicht nur werden dadurch oft Gegneraktionen ausgelöst, sondern die Karten werden nach jedem Zug getauscht mit dem Gegner.

So versucht man sich gegen die Horden aus dem Norden zu wehren und gleichzeitig die Expeditionen durchzuführen.

Die Reisen des Zheng He ist ein kleines Spiel, aber da steckt echt viel drin und es ist zudem wirklich herausfordernd. Der Solo-Modus ist zwar komplex, aber einer der besten, den ich bisher gesehen habe. Man muss immer wieder spannende Entscheidungen treffen und knifflige Überlegungen anstellen.

Insgesamt hat mit das Spiel bisher viel Spaß gemacht, es nur schade, dass man solo nur China spielen kann. Deshalb freue mich darauf das Spiel bald wieder zu zweit zu spielen.

Die Reisen des Zheng He

(Frosted Games)
Ersteindruck gutEin Spieler versucht 7 legendäre Schatzfahrten durchzuführen, während der andere die Barbaren spielt. Per Würfel bewegen wir uns über ein schönes Spielbrett.
Autoren: David J. Mortimer, Alan Paull
Grafiker: Klemens Franz
1 - 2
Spieler
ab 12
Jahren
ca. 30
Minuten
7.2 von 10
BGG Bewertung
Pos. 5600
auf BGG
24,90 € *
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Frosted Games 39 - Die Reisen des Zheng HeWerbung/Bild:Amazon



 
25

(Like)
2020

Fazit

D-Day Dice 2nd Edition hat mir von den Spielen in diesem Ersteindrücke-Artikel insgesamt am besten bisher gefallen, da es zudem noch einiges bietet, was ich noch entdecken kann und möchte.

Aber auch Nidavellir und Die Reisen des Zheng He gefallen mir gut, aber hier hoffe ich, dass ich diese bald wieder in meinen Spielerunden auf den Tisch bringen kann.

Call to Adventure sieht toll aus, hat in den ersten Solo-Partien aber noch nicht so richtig gezündet. Auch hier werde ich aber noch mehr spielen und mir dann eine endgültige Meinung bilden.

Wie ist eure Meinung zu diesen Brettspielen bisher?