Pan Am, The Gallerist, Pax Pamir & Merchants Cove – Wie gut gefallen mir die Spiele bisher?

Trotz Sommer, Urlaub und andere Dingen konnte ich wieder einiges spielen. Deshalb erfahrt ihr heute, wie mein Ersteindruck zu den Titeln Pan Am, The Gallerist, Pax Pamir und Merchants Cove aussieht.

Wie diese Spiele funktionen, was das besondere daran ist und wie sie mir bisher gefallen, erfahrt ihr im Folgenden.

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Pan Am, The Gallerist, Pax Pamir & Merchants Cove … Brettspiel-Ersteindrücke

Wie immer sind die folgenden Ausführungen Ersteindrücke nach ein paar Partien und noch keine Rezensionen. Dazu muss ich diese noch öfter spielen.

Deshalb kann sich meine Meinung zu Pan Am, The Gallerist, Pax Pamir und Merchants Cove natürlich noch bis zum Review ändern.

Pan Am – Ersteindruck

Pan Am, The Gallerist, Pax Pamir & Merchants Cove ... Wie gut gefallen mir diese Spiele?Werbung/Bild:Amazon

Auf Pan Am bin ich direkt bei der Ankündigung aufmerksam geworden, da es ein tolles Thema aufgreift.

Jede Spielerin baut eine eigene Fluggesellschaft auf. Dazu kaufen wir Flugzeuge, besorgen uns Landerecht in Städten auf der ganzen Welt und sichern uns Flug-Routen. Diese bringen uns jede Runde Einnahmen. Wir fangen in den 20er Jahren an und es geht bis in die 60er.

Der Witz ist jedoch, dass sich die mittlerweile nicht mehr existierende Fluggesellschaft Pan Am von Miami aus immer weiter in der Welt ausbreitet. Am Ende jeder Runde breitet sich Pan Am entlang von 3 Routen zufällig aus. Wenn sie dort langkommt, wo wir eine eigene Route haben, kauft Pan Am diese auf. Damit verlieren wir zwar diese Route und bekommen unser Flugzeug zurück, wir erhalten aber auch viel Geld. Das ist also eingentlich eine tolle Sache.

Pan Am - Routen

Mit dem verdienten Geld kaufen wir Aktien von Pan Am, die im Preis schwanken und tendenziell im Spiel immer teurer werden. Wer am Ende die meisten Aktien von Pan Am hat, gewinnt.

Tolle Optik

Pan Am hat eine sehr schöne Optik passend zum Thema. Angefangen von der Box, über die Kartenillustrationen, das Spielbrett und so weiter. Ich mag es einfach, wenn die Gestaltung so passend ist, denn so kann ich sehr gut in das Thema eintauchen.

Sogar das Regelheft ist im Stil einer Speisekarte an Board einer Pan Am Maschine gestaltet.

Die 4 verschiedenen Flugzeug-Modelle sind sehr hübsch als Minis gestaltet und das sorgt für eine sehr schöne Tischpräsens.

Pan Am - Tableau

Spannende Mechaniken

Spielerisch bietet Pan Am unter anderem eine interessante Variation des Worker Placement Mechanismus. Bei einem Großteil der Einsetzfelder gibt es insgesamt 4 Möglichkeiten, die aber Geld kosten. Wenn man einen Arbeiter einsetzt, wo schon ein anderer steht, dann muss man diesen überbieten und verdrängt den anderen damit. Die Aktion kostet dann aber halt mehr. Dafür bekommt der andere Spieler seinen Arbeiter zurück.

Dadurch ergibt sich eine sehr spannende Dynamik, da man so auch mit anderen Spielern Mindgames spielen kann. So kann man z.B. gleich auf einen höheren Wert setzen oder den Arbeiter einfach nur deshalb reinsetzen, weil man weiß, dass der andere das Feld unbedingt haben will. Dadurch macht man es dem Gegner einfach teurer.

Pan Am - Worker Placement

Das Spiel geht über 7 Runden und in jeder Runde wird eine Eventkarte aufgedeckt. Das mag ich ja sehr. Diese Karte legt unter anderem den Aktienpreis fest, bietet aber auch oft Sonderregeln in der aktuellen Runde. Am Ende der Runde wird dann meist mit 1-3 Würfeln zufällig ermittelt, wohin sich Pan Am ausbreitet.

Pan Am - Events

Zudem gibt es Karten im Spiel, die Sondereffekte erlauben. Diese Karten sind stark, aber man weiß nie, was man bekommt. Das ist ein wenig wie bei Dune: Imperium.

Ersteindruck zu Pan Am

Insgesamt sorgt Pan Am für einen sehr guten Ersteindruck. Es hat mir bisher viel Spaß gemacht und das Gesamtpaket ist einfach was besonderes. Das ist bei den unzähligen Neuerscheinungen heute nicht selbstverständlich.

Pan Am - Spielbrett

Ich mag den Worker Placement Anteil und die Zufallselemente sehr. Dennoch kann und sollte man sehr gut planen und es ist immer wieder spannend abzuwägen, wie viel Geld man für Aktien ausgibt und was man für die nächste Runden zurückbehält. Bisher tolles Spiel.

Pan Am

(Funko Games)
Eindruck sehr gutWir bauen unsere eigene Airline auf und bieten dabei für Landerechte, kaufen Flugzeuge, kaufen Aktienanteile und mehr.
Autor: Prospero Hall
Grafiker: Prospero Hall
2 - 4
Spieler
ab 12
Jahren
ca. 60
Minuten
7.6 von 10
BGG Bewertung
Pos. 546
auf BGG
Sehr schönes und thematisch dichtes Spiel, dass mir sehr gut gefällt und aus der Masse heraussticht.
33,26 € *
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Funko 48719 PAN AM Strategy Board Game-Prospero Hall, MulticolorWerbung/Bild:Amazon



 
65

(Like)
2020

The Gallerist – Ersteindruck

Mit The Gallerist konnte ich nun endlich eines der hochgelobten Spiele von Vital Lacerda ausprobieren. Das wollte ich schon lange mal spielen und hatte nun endlich die Gelegenheit.

In The Gallerist betreiben wir eine Gallerie, in der wir 4 verschiedene Kunstarten ausstellen.

Nur 4 Einsetzfelder?

Der Hauptmechanismus ist Worker Placement, aber es gibt nur 4 Einsetzfelder. Das erscheint erstmal sehr wenig, aber man hat jeweils die Auswahl aus 2 Aktionen.

The Gallerist - Worker Placement

Zudem kann man optional im eigenen Zug eine von 2 Exekutiv-Aktionen machen, entweder Besucher mit Tickets bewegen oder den Bonus auf einer erfüllten Vertragskarte nutzen.

Des Weiteren gibt es eine Rauswurf-Aktion, wenn jemand meinen Spielstein verdrängt. Dadurch kann man zusätzliche Aktionen im Spiel nutzen.

Aktionsmöglichkeiten

Man kann unter anderem im Künstlerviertel neue Künstler entdecken oder Kunstwerke kaufen. In der Agentur kann man einen Vertrag unterschreiben oder Kunstwerke verkaufen (dazu braucht man aber erstmal einen Vertrag). Im Medienzentrum kann man Assistenten einstellen oder Künstler fördern. Und zu guter letzt kann man auf dem internationalen Kunstmarkt Ansehensplättchen nehmen oder an der Auktion teilnehmen (Boni und am Ende dann noch ein weiteres Kunstwerk).

Teilweise sind für diese Aktionen aber bestimmte Voraussetzungen notwendig. Unter anderem kann man wichtige Kunstwerke kaufen und in der eigenen Gallerie ausstellen. Deshalb haben wir natürlich Interesse daran das Ansehen des Künstlers zu steigern. Das bringt mehr Geld beim Verkaufen.

The Gallerist - Künstler

Anspruchsvoll

Bei The Gallerist ist eine gute Vorausplanung wichtig, denn es gibt viele Abhängigkeiten und man kann hier nie alles machen.

Zudem gibt es die Möglichkeit auf der Siegpunkteleiste zurückzugehen, um zusätzliche Geld oder Einfluss zu erhalten für Aktionen. Das will gut überlegt sein.

Die 3 farblich unterschiedlichen Besucher, die sich auf Einfluss, Geld und Kunstwerk-Verkäufe auswirken, sind ebenfalls ein interessanter Mechanismus und auch die muss man gut steuern. Für manche Aktionen müssen bestimmte Besucher in der Lobby oder der Gallerie sein.

Es gibt 3 Zwischenwertungen, wenn jeweils die Besuchertickets einer Farbe alle sind. Zudem gibt es dann noch eine umfangreiche Endwertung, wenn 2 von 3 Spielendebedingungen erreicht wurden.

The Gallerist - Spielbrett

Ersteindruck zu The Gallerist

The Gallerist macht einen sehr guten ersten Eindruck, gerade durch viele Möglichkeiten. Zudem finde ich das Thema sehr schön umgesetzt. Material und Illustrationen gefallen mir sehr gut.

Gerade das Ansehen der Künstler zu steigern ist sehr thematisch. Der Kauf und Verkauf von Kunstwerken ist ebenfalls nachvollziehbar. Das Managen der Besucher ist für mich dagegen zu Anfang sehr abstrakt. Dagegen ist die Rauswurf-Aktion wiederum sehr schön umgesetzt.

Gefühlt gibt es im Spiel viele kleine Schritte zu Punkten/Geld und nicht den einen großen Zug, der richtig viele Punkte bringt.

Rein optisch sieht The Gallerist erstmal nicht so kompliziert aus, es ist aber doch sehr tiefgehend. Die richtige Kombination der Aktionen ist sehr wichtig, also das Timing. In den ersten Partien war ich da noch etwas verloren, da ich nicht wusste, worauf es ankommt. Es war schwer zu erkennen, was viel bringt. Das Spiel muss man schon häufiger spielen.

Etwas negativ finde ich, dass das Spiel heute 120-130 Euro kostet. Damals hat es in der Spieleschmiede gerade mal 55 Euro gekostet. Ich finde The Gallerist auf jeden Fall gut, aber ich würde heute wohl nicht so viel bezahlen, wie aufgerufen wird.

Ich möchte aber auf jeden Fall noch weitere Partien spielen.

The Gallerist

(Skellig Games)
Eindruck gutEine erfolgreiche Kunstgallerie aufzubauen, Künstler zu entdecken und zu fördern, sowie die Meisterwerke gewinnbringend zu verkaufen ist unser Ziel in diesem Spiel. Dabei kommen Worker Placement, Set Collection und mehr zum Einsatz.
Autor: Vital Lacerda
Grafiker: Ian O'Toole
1 - 4
Spieler
ab 13
Jahren
60 - 150
Minuten
8 von 10
BGG Bewertung
Pos. 64
auf BGG
Tolles Thema, schöne Gestaltung, sehr spannende Mechaniken und genau die richtige Herausforderung. Sehr, sehr gutes Experten-Spiel.
zu Philibert*



 
9

(Like)
2015

Pax Pamir (Second Edition) – Ersteindruck

Pax Pamir (Second Edition) war schon lange auf meiner Wunschliste und endlich konnte ich es spielen. Es geht hier nach Afganistan im 19. Jahrhundert.

Wir sind lokale Anführer, die einen neuen Staat aufbauen und das Land vereinigen wollen. Dabei mischen aber die Engländer und Russen kräftig mit.

Tolles Spielmaterial

Das Spielbrett von Pax Pamir besteht aus einer kleinen Stoffmatte, auf der die Regionen zu sehen sind. Das wirkt so, als würde man wirklich irgendwo in der Landschaft sitzen und spielen.

Sehr schicke Spielsteine werden entweder als Armeen oder Straßen genutzt und tragen zur tollen Optik und zum Spielgefühl bei.

Pax Pamir - Spielfeld

Kartengesteuert

Gesteuert wird Pax Pamir über Karten, die wir uns nach und nach aus einer Auslage holen. Diese bieten verschiedene Effekte, sowohl beim Ausspielen, als auch dann als Aktion.

Hier kommt es darauf an, sehr gute Kombis zu bekommen und diese auch zu schützen, schließlich gibt es hier Interaktion zwischend den Spielern, die weh tun kann.

Pax Pamir - Tableau

Das Ziel ist es, bei 4 sogennanten Dominanzchecks im Spiel die meisten Punkte zu machen. Dabei gehen wir Koalitionen mit den 3 Fraktionen im Spiel ein, was dann entsprechend auch die Spieler untereinander machen.

Hier hatte ich zumindest im ersten Spiel den Eindruck, dass es bei 3 Spielern dazu kommen kann, dass ein Spieler benachteiligt ist, wenn die 2 anderen in einer Koalition sind. Aber das war nur das erste Spiel und da war eh alles neu für mich. :-)

Das Spiel kann vorzeitig zu Ende sein, wenn ein Spieler weit genug vorn liegt.

Pax Pamir - Steine

Ersteindruck zu Pax Pamir

Der Ersteindruck von Pax Pamir war auf jeden Fall gut. Ich mag das Spielmaterial sehr und da auf den Karten geschichtliche Texte stehen, die sehr spannend sind, komme ich sehr gut in das Thema rein.

Man muss aber erstmal die Regeln verinnerlichen und die ganzen Icons etc. verstehen. Das dauert.

Auch die Dynamik im Spiel ist anders als gewohnt, da viel im Meta-Bereich zwischen den Spielern abläuft und man gut beobachten muss, was die anderen tun. Das ist man als Eurogame-Spieler gar nicht mehr gewohnt. :-)

Deshalb wusste ich in meinen ersten Partien auch noch nicht so richtig, was ich tun soll. Man wird hier deutlich besser, wenn man die Karten besser kennt.

Pax Pamir ist auf jeden Fall ein Spiel, was man regelmäßig spielen muss und das werde ich auch tun, denn es hat mir bisher wirklich gut gefallen.

Pax Pamir (Second Edition)

(Spielworxx)
Eindruck gutIm neunzehnten Jahrhundert sind wir Anführer in Afghanistan und versuchen einen neuen Staat zu gründen. Neben Card Drafting und Area Influence sind auch Koalitionen wichtig.
Autor: Cole Wehrle
Grafiker: Cole Wehrle
1 - 5
Spieler
ab 13
Jahren
45 - 120
Minuten
8.3 von 10
BGG Bewertung
Pos. 41
auf BGG
Sehr interessantes Area Control Spiel, bei dem viel im Meta-Game passiert. Es ist aber deutlich besser, wenn man die Karten gut kennt.
zu Philibert*



 
27

(Like)
2020

Merchants Cove – Ersteindruck

Bild: Verlag

Zu guter Letzt geht es noch um einen Kickstarter, der in letzter Zeit häufig auf dem Tisch war. Bei Merchants Cove hatte ich damals auf Kickstarter zwar nicht mitgemacht, war aber gespannt, wie es ist.

Hier geht es in eine Bucht, in der Händler-Meeple auf Booten an drei Stegen anlegen. Die Spieler produzieren auf jeweils unterschiedliche Art und Weise Waren. Dabei gibt es kleine und große Waren.

Diese verkaufen wir dann möglichst profitabel an die Händler-Meeple. Hier gibt es eine Multiplikation. Mehr Meeple der passenden Farbe bringen also mehr Einnahmen.

Merchants Cove - Schiff mit Händlern

Steuern der Nachfrage

Das mit den Händlern ist schon ein interessanter Mechanismus, zumal die Spieler beeinflussen, welche Meeple auf welche Boote kommen und ob und wo sie anlegen. Das hat ein wenig was von Imhotep.

Es ist immer der letzten Spieler dran auf der Zeitleiste (ein Art Uhr, ähnlich wie bei Patchwork). Durch die genutzten Aktionen geht man ein oder zwei Schritte auf dieser Zeitleiste voran. So kann man teilweise 2 Züge hintereinander machen.

Bei bestimmten Ereignissen bekommt man Korruptionskarten, was Minuspunkte sein können am Ende des Spiels.

Überschreitet man bestimmte Marker auf dieser Uhr, darf man einen Händler-Meeple aus dem Beutel ziehen und auf ein Boot setzen. Ein volles Boot kann man dann an einem freien Steg anlegen lassen.

Merchants Cove - Zeitleiste

Sehr unterschiedliche Fraktionen!?

Der eigentliche Witz von Merchants Cove ist aber das eigene Tableau. Jeder Spieler hat eine ganz andere Fraktion und damit auch ein ganz anderes Tableau und völlig verschiedenes Spielmaterial.

Der Schmied füllt zum Beispiel mit Würfel seine Schmelzöfen und produziert damit Waffen und Rüstung. Hier muss man vor allem das Würfelglück gut managen.

Merchants Cove - Schmied

Der Pirat reist mit Schiffen auf dem Meer zu Schatzinseln und hebt dort Schätze. Dafür muss der Münzen ausgeben und kann sich diese wiederholen. Ein Drehrad sorgt für eine zufällige Bewegungsweite, aber auch Kosten. Wenn diese Kosten nicht bezahlbar sind, bekommt man ein Korruptionskarte.

Die Alchimistin hat dagegen Murmeln. Aus einem Dekanter nimmt sie gleiche Murmelfarben aus einer Reihe. Die Murmeln weiter oben rutschen nach und man kann diese ggf. dann auch noch nehmen. Schwarze Murmeln sind übrigens Joker. Diese Murmeln legt sie dann in verschiedene Rezepte und braut Tränke.

Die weiteren Fraktionen sind ebenfalls cool und bringen unter anderem Drachen, Zeitreisen und ein Wirtshaus mit.

Jeder spielt damit sein eigenes Mini-Spiel, aber alle versuchen Einfluss auf Markt zu bekommen, um möglichst viele passende Händler am Rundenende dort stehen zu haben.

Deckbau / Tableau-Bilding

Ein kleiner Deckbau-Mechanismus ist bei Merchants Cove ebenfalls dabei, wobei es eher Tableau-Bilding ist. Wir können Karten aus einer Auslage gegen Zeit und ggf. eine Korruptionskarte bekommen. Diese bieten einen Sofort-Bonus und man legt sie an ein eigenes Kartentableau.

Mit eigener Aktion kann man dann alle eigenen Karten (bis zu 4) aktivieren und weitere Boni erhalten. Zudem sind diese Karten durch Symbole am Spielende auch noch Punkte wert.

Insgesamt geht das Spiel über 3 Runden (eine Runde endet jeweils, wenn die Spieler wieder bei 12 Uhr angelangt sind oder 4 der 6 Händler-Boote angelegt haben. Am Ende jeder Runde findet die schon erwähnte Verkaufsphase statt.

Ersteindruck zu Merchants Cove

Optisch ist Merchants Cove eine Wucht. Es sieht einfach toll aus und die vielen unterschiedlichen Fraktionen mit ihren eigenen Spielmaterialien sind toll.

Da man nicht wissen muss, was die anderen machen, ist der Einstieg trotz der unterschiedlichen Fraktionen zudem recht einfach. Dadurch gibt es aber auch keine große Interaktion, außer eben bzgl. der Händler-Meeple.

Alle Fraktionen auszuprobieren macht schon Spaß und das war auch mein Highlight am Spiel. Allerdings merkt man irgendwann, dass alle im Grunde dieselben Waren produzieren, sie heißen nur anders.

Merchants Cove - Spielbrett

Aber wie man spielt ist schon sehr sehr unterschiedlich. Gefühlt ist der Schmied am einfachsten, andere sind dagegen deutlich komplexer. Im Grundspiel sind 4 Fraktionen dabei, plus 3 weitere durch Kickstarter-Erweiterungen.

Auch wenn eine Partie Merchants Cove Spaß macht, so stellt sich bei mir Frage der langfristigen Motivation. Zumal man dann doch meist immer dasselbe macht in seinem Zug und hier wenig Besonderes passiert.

Insgesamt bin ich also hin und hergerissen und habe mir noch keine abschließende Meinung gebildet.

Merchants Cove

(Pegasus Spiele)
Eindruck okayIn diesem asymmetrischen Eurogame hat jeder Spieler einen besonderen Fantasy-Händler. Dabei verbrauchen wir Zeit und nutzen unter anderem einen Worker Placement Mechanismus.
Autoren: Jonny Pac, Carl Van Ostrand, Drake Villareal
Grafiker: Mihajlo Dimitrievski
1 - 4
Spieler
ab 14
Jahren
60 - 90
Minuten
7.6 von 10
BGG Bewertung
Pos. 876
auf BGG
Tolle Ausstattung und sehr interessanter Markt-Mechanismus. Die verschiedenen Fraktionen sind auf den ersten Blick unterschiedlich, aber spielen sich am Ende doch irgendwie recht ähnlich.
zur Spiele-Offensive*
Bild: Verlag



 
23

(Like)
2022

Fazit

Das waren nun also meine Ersteindruck-Schilderungen zu Pan Am, The Gallerist, Pax Pamir und Merchants Cove. Alles auf jeden Fall Brettspiele, die etwas Besonderes zu bieten haben und allein deshalb haben sie mir Spaß gemacht.

Pan Am gehört allerdings schon jetzt zu meinen Favoriten, während ich The Gallerist und Pax Pamir einfach noch mehr spielen muss.

Merchants Cove hat mir dagegen zu Anfang sehr gut gefallen, aber das hat schon etwas nachgelassen.

Habt ihr diese Spiele schon spielen können? Wenn ja, was ist eure Meinung dazu?

2 Kommentare

  1. Hansen Isabelle

    The Gallerist interessiert mich schon sehr, aber 120€ ist mir dann doch zu teuer.

    • Peer

      Geht mir an sich genau so. Wobei sich der Preis bei einem Spiel, welches man immer wieder spielt über Jahre, dann irgendwann relativiert. Aber ich finde es auch zu teuer.

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