Trotz Kontaktbeschränkungen sind wieder einige Neuheiten in den letzten Wochen auf dem Tisch gelandet und im Folgenden schildere ich meine Ersteindrücke.

Dabei gehe ich auf die Brettspiele Praga Caput Regni, Bonfire, Hallertau und Crystal Palace ein, wobei ich letzteres nun endlich mal nachholen konnte.

Wie mir diese komplexeren Spiele in den ersten Partien gefallen haben, erfahrt ihr im Folgenden.

Praga Caput Regni, Bonfire, Crystal Palace & Hallertau Ersteindrücke

Viele spannenden neue Brettspiele sind rund um die SPIEL.digital in diesem Jahr erschienen und es ist gar nicht so einfach diese alle zu spielen. Schließlich darf sich unsere normale Spielerunde derzeit nicht treffen. Doch wo ein Wille ist, da ich auch ein Weg, wenn auch natürlich unter den notwendigen Einschränkungen. Aber auch Solo konnte ich schon Erfahrungen mit diesen Titeln sammeln.

So konnte ich unter anderem in den letzten Wochen die Neuheiten Praga Caput Regni, Bonfire und Hallertau spielen. Zudem habe ich endlich mal Crystal Palace gespielt, was ja schon im letzten Jahr erschienen ist und auf das ich mich sehr gefreut habe.

Wie immer der Hinweis, dass dies wirklich nur Ersteindrücke sind und ich diese Spiele noch häufiger spielen muss, um mir eine endgültige Meinung zu bilden.

Praga Caput Regni – Ersteindruck

Sehr gefreut habe mich auf das neue Spiel von Vladimír Suchý, der ja zuletzt mit Underwater Cities für Aufmerksamkeit gesorgt hatte. In Praga Caput Regni geht es nun nach Prag ins Mittelalter. Zu dieser Zeit war Prag ein kulturelles Zentrum in Europa.

Als reiche Bürger bauen wir Prag weiter aus, in dem wir Gebäude in der Stadt errichten, an der Karls-Brücke mitbauen, die Hunger-Mauer und die Kathedrale errichten und einiges mehr.

Was gleich auffällt ist das große Spielbrett, auf dem es verschiedene Bereiche gibt, wo wir mit Aktionen agieren können. Dabei wirkt das Spielbrett sehr farbenfroh und auf den ersten Blick etwas unübersichtlich. Während des Spielens hatten wir damit aber keine Probleme.

Praga Caput Regni - Gebäudebau

16 Züge hat grundsätzlich jeder Spieler in einer Partie, wobei man durchaus den einen oder anderen Bonus-Zug machen kann.

Die Hauptmechanik ist, dass wir ein Aktionsplättchen aus dem Aktions-Rad nehmen, welches immer weitergedreht wird. Je nachdem, wo wir das Plättchen aus dem Rad nehmen, fallen Kosten von 1-2 Münzen an oder es gibt sogar Siegpunkte.

Auf den Plättchen stehen 2 Aktionen zur Auswahl, wovon wir nur eine wählen. Das sind teilweise Aktionen auf unserem Spielertableau, auf unserem eigenen Aktionstableau oder auf dem Spielbrett.

Praga Caput Regni - Aktionsrad

Das Aktionsrad ist übrigens sehr witzig gemacht, da es eine Vertiefung an einer Stelle besitzt. Immer wenn ein Klötzchen, welches im Rad selbst liegt, in ein Loch auf dem Spielbrett fällt, wird der Rundenmarker eins nach vorn geschoben. Das Spiel selbst zählt dadurch die Runden und gibt das Spielende an, was echt cool ist.

Und so bauen wir an unserer eigenen Mauer (bekommen dadurch u.a. Boni), bewegen uns auf der Straße voran zur Karlsbrücke (inkl. wertvoller Boni), bauen Gebäude in der Stadt (u.a. für Mehrheiten), arbeiten an der Hungermauer oder an der Kathedrale (vor allem Siegpunkte) und einiges mehr.

Zudem verbessern wir auch unser Tableau (mehr Ressourcen, Boni-Wertungen …) und unser Aktionstableau, was uns stärkere Aktionen bringt.

Das eigene Ressourcen-Tableau ist übrigens sehr gut gemacht. Es ist ein Double-Layer-Board mit zwei Rädern, die unseren Vorrat bei Stein und Gold anzeigen. Beim Überschreiten bestimmter Felder an den eigenen Leisten gibt es Boni, wie Technologieplättchen. Es gibt auch Boni, wenn man bestimmte Mengen an Gold und Stein im Vorrat hat.

Praga Caput Regni - Spielertableau

Praga Caput Regni bringt viele Mechaniken mit, die sehr gut verzahnt sind und eine Menge Möglichkeiten bieten Siegpunkte zu machen. Trotz der vielen Möglichkeiten wirkt das Spiel nicht kompliziert und man kann sich auf verschiedene Strategien konzentrieren.

Das Material des Spiels ist top und das für einen relativ guten Preis. Die 3D-Elemente der Brücke, der Mauer und der Kathedrale sind schick, aber auch etwas überproduziert. Dennoch sieht es gut aus.

Praga Caput Regni - Mauer und Kathedrale

Den Wiederspiel-Wert kann ich derzeit noch nicht endgültig beurteilen, aber die vielen unterschiedliche Gebäude und verschiedene Aufleger für Brücke, Mauer und Kathedrale, scheinen genug Abwechslung zu bieten.

Insgesamt hat mir Praga Caput Regni bisher sehr viel Spaß gemacht, zumal die Spielzüge oft recht schnell gehen. Aber hin und wieder kann man einen richtig großen Zug machen, bei dem man durch Boni gleich ein paar Dinge hintereinander machen kann. Und wenn man dann noch einen zusätzlichem Zug durch Fenster-Plättchen machen kann, fühlt sich das richtig gut an.

Ein absolutes Highlights bisher und regelmäßig auf dem Tisch.

Praga Caput Regni

(Delicious Games)
Ersteindruck sehr gutIm mittelalterlichen Prag möchten wir als reiche Bürger Gebäude bauen und die Gunst des Königs gewinnen. Dabei verändern sich die Aktionen immer ein wenig.
Autor: Vladimír Suchý
Grafiker: Milan Vavroň
1 - 4
Spieler
ab 12
Jahren
30 - 120
Minuten
8.4 von 10
BGG Bewertung
Pos. 1230
auf BGG
zu Milan Spiele*

Bonfire – Ersteindruck

Mit Bonfire ist ein neues Stefan Feld Spiel zur SPIEL.digital erschienen. Bei der Ankündigung des Spiels war ich allerdings erstmal etwas zurückhaltend. Die Optik fand ich nicht so toll, aber wenn man davor sitzt, wirkt es deutlich besser.

Das Spielbrett ist in 2 Teile unterteilt. Zum einen gibt es einen Hohen Rat, in dem wir Novizinnen für Zusatzaktionen einsetzen können. Das bringt uns z.B. Plättchen für unser Tableau und andere Aktionsplättchen. Der zweite Teil des gemeinsamen Spielbretts ist eine Inselwelt, wo wir mit unserem Schiff reisen können.

Bonfire - Hall Games

Zentraler Kern des Spiels ist ein Streifenlege-Mechanismus auf dem eigenen Tableau. Hier legt man bestimmte Streifen idealerweise so, dass man eine Menge Aktions-Plättchen bekommt und zudem noch Boni überdeckt, die man zusätzlich erhält.

Bonfire - Hall Games

Mit diesen Plättchen kann man dann Aktionen nutzen, wie eben mit dem eigenen Schiff fahren. Auf verschiedenen Inseln kann man sich nicht nur Wächterinnen holen, sondern auch Aufgaben, bei deren Erfüllung man dann die namensgebenenden Bonfire entzündet. Ist das gelungen, kann man die entsprechende Novizin, wie oben schon geschildert im Hohem Rat für weitere Boni einsetzen.

Auf unserem eigenen Tableau bewegen wir die schon erwähnten Wächterinnen, wobei wir vorher unser Tableau erstmal ausbauen müssen. Dafür erhalten wir Ressourcen und wenn eine Wächterin dann zu einem fertigen Bonfire gelangt, auch noch Bonuspunkte.

Ein weiteres Elemente sind die ausliegenden Kobold-Karten. Die kann man erwerben und damit entweder Effekte während des Spiels nutzen oder eine Endwertung erhalten. Letztere sind begrenzt und werden nicht nachgelegt. Wenn eine bestimmte Anzahl Novizinnen im Hohen Rat ist, wird das Spielende eingeläutet.

Bonfire - Hall Games

Bonfire bietet viele Möglichkeiten und viele Quellen für Siegpunkte, was ja typisch Stefan Feld ist. Der schöne Streifenmechanismus gefällt mir, das ist eine interessante Puzzle-Mechanik. Alles allere, vor allem die Aufgaben und das eigene Tableau, fand ich dagegen sehr abstrakt. Thematisch kommt hier leider nichts rüber.

Und so ist der spielerische Eindruck von Bonfire okay, aber auch nicht überragend. Alles was man macht wirkt sehr mechanisch und irgendwie zusammengestückelt. Dass im Nachinein noch die Hintergrundgeschichte zum Spiel kostenlos als PDF veröffentlicht wurde ist nett, zeigt aber auch, dass das wohl notwendig ist, um überhaupt zu wissen, was man hier macht.

Alles in allem ein durchwachsener Ersteindruck, wobei ich aber sicher noch weitere Partien spielen möchte. Ein Interview mit dem Chef von Hall Games habe ich übrigens auch geführt.

Bonfire

(Hall Games)
Ersteindruck okayAls Zwerge leben wir außerhalb der Städte, wollen aber wieder die Bonfire entzünden. Dazu legen wir Landschaftsteile, bewegen uns, erledigen Aufgaben und mehr.
Autor: Stefan Feld
Grafiker: Dennis Lohausen
2 - 4
Spieler
ab 12
Jahren
70 - 90
Minuten
8 von 10
BGG Bewertung
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40

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2020

Crystal Palace – Ersteindruck

Unbedingt nachholen wollte ich schon länger Crystal Palace. Das anspruchsvolle Brettspiel ist ein Titel vom letzten Jahr und es geht hier um die Vorbereitungen auf die Weltaustellung in London 1851.

Diese findet im namensgebenden Crystal Palace statt und jeder Spieler verkörpert eine Nation, die dort natürlich das meiste Ansehen gewinnenn will.

Bei Crystal Palace handelt es sich um ein Würfeleinsetzspiel, welches aber einen Kniff hat. Wir würfeln hier nicht, sondern jeder Spieler dreht zu Beginn einer Runde geheim jeden seiner Würfel auf bestimmte Seiten.

Dann wird aufgedeckt und die Gesamt-Augenzahlen bestimmt die Spielerreihenfolge. Allerdings kann und sollte man nicht einfach alle Würfel auf die 6 drehen, denn man muss die gelegten Augenzahlen auch bezahlen. Und das wird schnell teuer.

Danach folgt in Spielerreihenfolge das Einsetzen der Würfel in die diverse Orte, wie der Bank of England oder Westminster. Diese Orte bieten bestimmte Boni oder Aktionsmöglichkeiten. Teilweise gibt es auch Boni beim Einsetzen.

Crystal Palace - Einsetzfelder auf den Orten

Aber wie etwa bei Coimbra kann man durch einen höheren Würfel verdrängt werden. Hier ist das aber viel viel härter, denn es sind immer mehr Würfel-Einsetzplätze vorhanden, als nachher Aktionen zur Verfügung stehen. Wird man als ganz nach hinten verdrängt, kann es passieren, dass man nichts machen kann und den Würfel verschwendet hat. Das macht dieses Spiel schon recht hart.

Zudem ist das Geld sehr knapp, so dass man kaum um Kredite herumkommt. Diese kann man zwar zurückzahlen, aber dann bekommt man nur weniger Minuspunkte, als wenn man sie nicht zurückzahlt. Es tut also immer weh. Dass man nach jeder Runde auf der Einkommensleiste um drei Felder zurückgesetzt wird, hilft auch nicht gerade.

Crystal Palace - Spielertableau

In den verschiedenen Orten kann man z.B. auch Personen anheuern und Patente erwerben. Man muss dann später bestimmte Voraussetzungen erfüllen oder Ressourcen haben, um diese zu aktivieren. Dabei gibt es auch lukrative Kombinationen zwischen Personen und Orten.

Auf der Buzz-Leiste möchte man aufsteigen, da es nicht nur am Ende Siegpunkte gibt, sondern auch zwischendurch Boni.

Crystal Palace - Buzzleiste

In Crystal Palace kann man auf viele verschiedene Arten Siegpunkte machen und muss zudem dafür sorgen, die Minuspunkte zu minimieren. Dabei sind weitere Würfel (man startet mit 4) nicht so attraktiv, wie weitere Arbeiter in anderen Spielen. Schließlich muss man diese ja immer mit Geld bezahlen.

Das Spiel bietet viele Möglichkeiten, oft eine Qual der Wahl und die Felder sind meist hart umkämpft. Dabei sind die verschiedenen Bereiche stark verzahnt.

Auch wenn ich in den ersten Partien nicht gut ausgesehen habe, gefällt mir Crystal Palace aber sehr, sehr gut. Mal abgesehen vom Thema, was cool ist, ist das Spiel selbst auch nicht wahnsinng thematisch. Aber es ist ein Brainburner, der mir sehr gefällt und der dazu einlädt zu optimieren. Es ist nicht einfach ein Punktesalat, wo man immer was bekommt, sondern die Punkte sind hart umkämpft.

Die Optik des Spiels ist sicher Geschmackssache und gerade die Orte sind zwar gut erkennbar, aber nicht wirklich “schön”. Dafür finde ich allerdings die Karten-Illustrationen toll.

Alles in allem ein wirklich guter Ersteindruck und ich freue mich auf weitere Partien.

Crystal Palace

(Feuerland Spiele)
Ersteindruck gutIn diesem Spiel geht es zur Weltausstellung 1851 nach London und die Spieler verkörpern jeweils eine Nation. Mittels Dice Placement gilt es Erfindungen zu präsentieren. Es gilt Ressourcen zu bekommen, Personen anzuheuern und mehr.
Autor: Carsten Lauber
Grafiker: Andrea Alemanno
2 - 5
Spieler
ab 14
Jahren
90 - 150
Minuten
7.7 von 10
BGG Bewertung
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39

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2019

Hallertau – Ersteindruck

Zu guter Letzt möchte ich auch noch auf meine Ersteindrücke von Hallertau eingehen, was endlich mal wieder ein großes Brettspiel von Uwe Rosenberg ist. Die Hallertau ist das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt und deshalb ist der Hopfen eine von vielen Ressourcen in diesem Spiel.

Wie von Rosenberg gewöhnt, kann man mal wieder verschiedene Sachen anbauen und ernten. Dabei gibt es hier eine Art 2 Felder-Wirtschaft. Wenn etwas angebaut wird, wird das Feld weniger ertragreich nach dem erten. Wenn es dagegen leer gelassen wird, erholt sich das Feld und bringt beim nächsten Anpflanzen mehr. Ein toller Mechanismus.

Hallertau - die eigenen Felder

Der Einsetzmechanismus ist auch gut gelungen. Zwar sieht das zentrale Spielbrett erstmal wie eine Exceltabelle aus, funktioniert im Spiel dann aber sehr gut. Es braucht zwischen 1 und 3 Arbeiter, um eine Aktion nutzen zu können.

Allerdings wird am Rundenende nur die oberste Reihe Arbeiter abgeräumt, so dass beliebte Felder teuer bleiben und weniger Möglichkeiten bieten. Das wird kritischer im Verlauf des Spiels, weil man mehr Arbeiter hinzubekommt.

Hallertau - Arbeiter einsetzen

Stichwort Arbeiter. Das Vorschieben des eigenen Wohnhauses scheint zwingend notwendig, denn das bringt am Ende nicht nur viele Siegpunkte, sondern auch zusätzliche Arbeiter. Dafür muss man 5 Handwerkshäuser weiterschieben, was vor alle durch die Abgabe von Ressourcen geschieht. Das wiederum verändert sich auch von Runde zu Runde und wird teurer.

Hallertau - Handwerke auf unserem Tableau

Mein Lieblings-Element sind aber die Karten. Es gibt viele, viele unterschiedliche Karten in verschiedenen Decks. Pro Partie wählt man davon welche aus.

Die Karten bekommt man auf verschiedene Art und Weise und sie bieten entweder Aktionen im Spiel, dauerhafte Einkommenseffekte, Sofortpunkte oder eine Endwertung. Durch die große Anzahl an Karten bekommt man in jeder Partie andere und das sorgt für Abwechslung. Zudem sind die Karteneffekte sehr vielfältig. Hier ist neben guter Planung auch eine gehörige Portion Taktik wichtig.

Hallertau wurde laut Uwe parallel zu Ein Fest für Odin entwickelt, ist also schon älter, aber auch sehr gereift in dieser Zeit.

So sehr mir Hallertau spielerisch bisher auch gefällt, ist es thematisch leider nicht so wirklich das, was man erwartet hat. Dass der Hopfen nur eine Ressource unter vielen ist und Bier gar nicht vorkommt, lässt vermuten, dass das Thema “Hallertau” erst am Ende “übergestülpt” wurde. Das würde auch erklären, warum hier keine Hintergrund-Infos mit dabei sind.

Von diesem Wermutstropfen mal abgesehen macht Hallertau aber insgesamt einen sehr guten Ersteindruck. Es ist komplex und gut verzahnt und die Karten machen es hier echt aus. Nur die Tatsache, dass es womöglich nicht ohne das Vorschieben des eigenen Wohnhauses geht (weil dies Siegpunkte und vor allem Arbeiter bringt), macht mir ein wenig Sorgen. Aber da muss ich einfach noch mehr spielen und ausprobieren.

Ich freue mich sehr auf weitere Partien.

Hallertau

(Lookout Spiele)
Ersteindruck gutIn der größten Hopfen-Anbaufläche der Welt versuchen wir als Spieler erfolgreich zu sein. Per Worker Placement nutzen wir die Aktionen.
Autor: Uwe Rosenberg
Grafiker: Lukas Siegmon, Klemens Franz
4 - 1
Spieler
ab 12
Jahren
90 - 180
Minuten
8.2 von 10
BGG Bewertung
Pos. 1791
auf BGG
zu Milan Spiele*



 
62

(Like)
2020

Fazit

2020 ist ein wirklich guter Jahrgang für komplexere Spiele, wie ich finde. Praga Caput Regni ist bisher der erhoffte Knaller und gefällt mir sehr gut.

Hallertau ist endlich mal wieder ein großes Uwe Rosenberg Spiel (wenn auch wohl erstmal das letzte). Hier gibt es durch die Karten viel zu entdecken und auch die anderen Mechaniken machen einfach Spaß.

Bonfire wirkte in den ersten Partien dagegen etwas zusammengestückelt und “leblos”. Mal schauen, wie es mir da in weiteren Partien gehen wird.

Zudem bin ich sehr froh Crystal Palace nun endlich gespielt zu haben. Knallhart, aber auch sehr gut. Auch da werde ich mehr spielen.

Habt ihr eines die Brettspiele bereits spielen können? Wenn ja, dann freue ich mich über eure Meinung dazu in den Kommentaren.