Heidelberger Spieleverlag Im Namen Odins BrettspielWERBUNG

Heute war ein Spiel in der Post, auf das ich mich schon lange gefreut habe. “Im Namen Odins” war bereits für Ende 2016 angekündigt, erschien nun aber erst Mitte Januar 2017.

Im Spiel geht es um Wikinger und ihre Beutefahrten in der Nord- und Ostsee.

Ich habe mir die Spielregeln und das Material angeschaut und möchte im Folgenden meine ersten Eindrücke schildern.

Worum geht es in “Im Namen Odins”?

2-5 Spieler schlüpfen in diesem Brettspiel in die Rolle von Wikinger-Stammesführern, die sich um den Titel des Jarls einen Wettkampf liefern. Der Jarl ist der oberste Herrscher der Wikinger und regiert damit im Namen Odins.

Um zum Jarl gekrönt zu werden, muss man am Ende des Spiels die meisten Ruhmpunkte haben. Diese sammelt man vor allem durch erfolgreiche Plünderungen von Küstenstädten in Nordeuropa.

Aber auch der Bau bestimmter Häuser im eigenen Wikingerdorf bringt Ruhmpunkte, genauso wie ein großes eigene Gefolge.

Mit den Karten, die man in jeder Runde neu zieht, kann man verschiedene Aktionen durchführen, von der Rekrutierung von Kriegern, Händlern oder Seemännern (oder besser Seefrauen), über den Bau von Gebäuden oder dem Kauf von Langschiffen, bis hin zu den eigentliche Beutefahrten. Auch Helden dürfen angeworben werden.

Das Spiel selbst wurde Anfang 2016 in einem Kickstarter erfolgreich gefundet und hat nach knapp einem Jahr nun in einer deutschsprachigen Version vom Heidelberger Spieleverlag den Weg zu mir gefunden.

Spielmaterial

Als erstes ist sicher das schicke Titelbild auf der Schachtel zu nennen. Es fängt meiner Meinung nach schon sehr schön die Wikinger-Stimmung ein.

In der Schachtel befindet sich neben dem Hochglanz-Regelheft einiges an Spielmaterial.

Im Namen Odins - Wikinger Brettspiel

Übersicht über das Spielmaterial von “Im Namen Odins”

Als erstes sieht man das schicke Spielbrett. Darauf ist die Nord- und Ostseeregion in einem alten Stil abgebildet, was die Atmosphäre auf jeden Fall steigert.

Allerdings gibt es auch eine Menge Ablageflächen für Karten auf dem Spielbrett, aber das stört mich eigentlich nicht. Es ist nur etwas schade, dass die Stadtkarten, also die Orte, die man ausrauben kann, nicht dort liegen, wo der Ort auch tatsächlich auf der Karte ist. Aber das wäre wahrscheinlich zu unübersichtlich geworden.

Besonders ins Auge fallen die 90 Figuren (je 30 Krieger, Händler und Seefrauen). Diese sind recht klein und auch nicht von der Qualität eines richtigen Miniaturenspiels, aber ich finde sie dennoch hübsch und stimmig. Es hätten aus Kostengründen sicher auch Holzsteinchen sein können und das wäre nicht halb so gut gewesen.

Im Namen Odins - Wikinger Brettspiel

Die 90 Wikinger-Figuren sind nicht perfekt, passen aber zur Spielatmosphäre

Hinzu kommen noch die Spielertableaus für die Dörfer der bis zu 5 Spieler und eine Menge Karten. Darauf sind Schiffe, Helden, Städte, Gebäude und natürlich ganz viele Symbole zu sehen.

Im Namen Odins - Wikinger Brettspiel

5 verschiedene Kartentypen sind im Spiel vorhanden

Ein paar Marker für Schäden an den Schiffen, Baumaterialien, Spielermarker runden das Spielmaterial ab.

Mein erster Eindruck

Mein erster Eindruck ist sehr positiv und passt zu meiner Vorfreunde, die ich auf diesen Titel hatte.

Die Regeln sind klar und trotz der verschiedenen Aktionen recht einfach zu verstehen. Sie sind sehr gut geschrieben und enthalten immer wieder Beispiele.

Der Kartenmechanismus ist clever und das Thema finde ich auch sehr schön umgesetzt.

Die doch etwas geringe Interaktion der Spieler untereinander (man kann nur bei den Beutezügen eines Spieler ein wenig eingreifen) könnte für den einen oder anderen ein Problem sein, aber ich habe damit weniger Probleme. Schließlich finde ich es themartisch passend, dass sich die Wikinger nicht untereinander bekämpfen, sondern um Ruhm wetteifern.

Alles in allem freue ich mich sehr auf meine ersten Partien und werde dann natürlich ein Review zu “Im Namen Odins” schreiben.