Lohnen sich die Warhammer 40K Starter-Boxen und was spart man da?

Ich bin Ende letzten Jahres neu in das Warhammer 40K Tabletop Hobby eingestiegen und als erstes stand ich vor der Entscheidung, wie ich loslege. Schließlich braucht man dafür ja Miniaturen und neben vielen Einzelpackungen stieß ich unter anderem auf die Starter-Boxen der 9.Edition.

Was es mit diesen Starter-Boxen auf zu hat, was man für das Geld bekommt und ob sich diese lohnen, erfahrt ihr im Folgenden.

Zudem stelle ich weitere Boxen von Warhammer 40.000 vor und gehe darauf ein, was diese enthalten, für wen diese gedacht sind und ob sie sich evtl. ebenfalls lohnen.

Was sind Warhammer 40K Starter-Boxen?

Warhammer 40K ist kein besonders preiswertes Hobby, denn einzelne schicke Miniaturen können schon mal 20, 30 oder mehr Euro kosten. Natürlich gibt es auch “einfachere” Modelle, wo man gleich 10 Stück für 30 Euro erhält.

Und auch wenn man von den Miniaturen ja viele Jahre etwas hat und immer wieder damit spielt (anderes als doch viele Brettspiele, die man sich holt und nur ein paar mal auf den Tisch bringt), muss man zu Beginn doch schon ganz schön viel Geld auf den Tisch legen.

Das weiß natürlich auch Games Workshop, der Anbieter von Warhammer 40K. Deshalb gibt es zum Start jeder neuen Edition eine oder mehrere Starter-Boxen, die ein guter Einstieg ins Tabletop-Hobby sind.

Welche Starterboxen gibt es für die 9.Edition?

Mit der 9.Edition von Warhammer 40.000 sind 3 Starter-Boxen erschienen, die unterschiedlich viel kosten und natürlich auch unterschiedlich viel Inhalt mitbringen.

Grundsätzlich kennzeichnet so eine Starterbox, dass es neben Miniaturen von 2 Faktionen (damit man gleich mit dem Partner oder Freund gegeneinander spielen kann) auch Zubehör gibt, das für den Einstieg wichtig ist. Also z.B. Regeln, Würfel, Lineale oder auch ein Spielfeld.

Schauen wir uns diese 3 Starter-Boxen doch mal genauer an, die übrigens alle die Necrons (außerirdisches Volk von Maschinenwesen) und die Space Marines (DIE Kämpfer des Imperiums) enthalten.

Rekruten Edition – Starter-Box

Die preisgünstigste Variante der Starter-Boxen ist die Rekruten Edition*, welche um die 40 Euro kostet und alles mitbringt, um erste Erfahrungen zu sammeln.

Darin sind 10 Necronkrieger, ein Königswächter und 3 Kanoptech-Skarabäenschwärme auf Seiten der Necrons enthalten. Bei den Space Marines finden sich ein Primaris-Lieutenant und 5 Sturm-Intercessoren.

Warhammer 40.000: Rekruten-Edition

(Games Workshop Ltd.)
Ppreisgünstige Starter-Box, welche alles mitbringt, um erste Erfahrungen zu sammeln. 10 Necronkrieger, ein Königswächter, 3 Kanoptech-Skarabäenschwärme, ein Primaris-Lieutenant und 5 Sturm-Intercessoren, plus Handbuch und Zubehör
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Günstiger Einstieg in die 9.Edition des Warhammer 40.000 Hobby mit Miniaturen der Space Marines und Necrons.
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2020

Das sind nicht wirklich viele Modelle, aber man kann damit schon loslegen. Im beiliegenden Rekruten-Handbuch gibt es nicht nur Hintergrundinfos und Zusammenbau-Anleitungen, sondern auch eine Einführung in die Regeln und erste Missionen, um das Spiel kennenzulernen.

Zudem, gibt es eine Spielmatte aus Papier und eine Pappschachtel, die als Gelände genutzt werden kann.

Lohnt sich die Rekruten-Edition?

Neben den zusätzlichen Materialien, die für das Hobby notwendig sind, lohnen sich Boxen von Games Workshop meist auch aus finanzieller Sicht, denn oft spart man einiges an Geld gegenüber dem Einzelkauf der Modelle. Dabei musste ich die Preise teilweise schätzen, da es bestimme Modelle derzeit nicht einzeln gibt (auch ein Vorteil der Starter-Boxen) oder nur in größeren Gruppen. Dazu habe ich zum Beispiel auf eBay geschaut, was man dort für die einzelne Modelle bezahlt/verlangt.

ModellEinzel-Preise der Modelle
10 Necronkrieger35 Euro
1 Königswächter~ 8 Euro
3 Kanoptech-Skarabäenschwärme~ 8 Euro
1 Primaris-Lieutenant25 Euro
5 Sturm-Intercessoren~ 20 Euro
Summe~ 96 Euro

Bei den ungefähren Preisen, die Games Workshop ansetzt, spart man hier also mehr als die Hälfte und bekommt sogar noch Zubehör dazu.

Günstiger bekommt man die Modelle bei den diversen Hobby-Läden in Deutschland, aber auch da muss man bei den Einzelpreisen insgesamt mit ungefähr 80 Euro rechnen. Und auch dann spart man immer noch gut die Hälfte mit dem Kauf der Rekruten-Edition Box.

Rechnet man die Punktkosten der Modelle zusammen, kommt man auf insgesamt 430 Punkte (die Punkte werden in Warhammer 40K Partien genutzt, um ausgeglichene Armeen aufzustellen). Das macht ca. 9,30 Euro pro 100 Punkte, die man in der Rekruten-Edition bezahlt.

Elite Edition – Starter-Box

Die mittlere Box, die Elite Edition*, enthält schon deutlich mehr Modelle und ist deshalb sehr interessant. Hier gibt es insgesamt 27 Modelle, natürlich auch wieder von den zwei Fraktionen Necrons und Space Marines.

Enthalten sind ein Necron-Hochlord, 10 Necronkrieger, 3 Kanoptech-Skarabäenschwärme, 3 Skorpekh-Destruktoren und ein Kanoptech-Plasmazyte. Bei den Space Marines finden sich ein Primaris-Captain, 5 Sturm-Intercessoren und 3 Excursoren (coole Bikes) in der Box. Teilweise also ähnliche Modelle, wie in der Rekruten-Box, aber doch auch einige mehr.

Warhammer 40.000: Elite-Edition

(Games Workshop Ltd.)
Diese große Starter Box enthält insgesamt 27 Modelle, natürlich auch wieder von den zwei Fraktionen Necrons und Space Marines. Plus 72 Seiten Handbuch, Messstäbe, Würfel und Papp-Gelände.
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Hier bekommt man eine Menge Modelle zu einem wirklich guten Preis-/Leistungs-Verhältnis.
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Das sind insgesamt schon 725 Punkte an Modellen. Das ist zwar immer noch nicht genug, um die kleinste offizielle Kampf-Größe auszufechten (das wären 500 Punkte pro Seite), aber das ist auf jeden Fall ein guter Startpunkt mit vielen interessanten Kerneinheiten.

Zudem gibt es das Warhammer 40.000: Elite-Handbuch (72 Seiten), Messstäbe, 10 Würfel, Datenblätter und eine Spielmatte aus Papier, plus eine Gelände-Box.

Lohnt sich die Elite Edition?

Die 27 Modelle in dieser mittleren Box würden einzelnen ungefähr das folgende kosten.

ModellEinzel-Preis
1 Necron-Hochlord~ 20 Euro
10 Necronkrieger35 Euro
3 Kanoptech-Skarabäenschwärme~ 8 Euro
3 Skorpekh-Destruktoren42,50 Euro
1 Kanoptech-Plasmazyte(im Set mit den Destruktoren)
1 Primaris-Captain30 Euro
5 Sturm-Intercessoren~ 20 Euro
3 Excursoren45 Euro
Summe~ 200 Euro

Nimmt man also die Listenpreise von Games Workshop, dann kommt auf circa 200 Euro, wenn man diese Modelle einzeln kaufen würde.

Auch hier bekommt man diese bei den Einzelhändlern (oder eBay) wieder etwas günstiger, aber auch dann müsste man wohl um die 160 Euro bezahlen. Damit spart man rund die Hälfte beim Kauf der Elite Edition.

Allerdings auch hier der Hinweis, dass die Modelle in den GW-Boxen teilweise anders gestaltet sind, als die einzeln erhältlichen. Aber spielerisch macht das in der Regel keinen Unterschied.

Die Punktkosten aller 27 Modelle beläuft sich auf die schon erwähnten 725 Punkte. Das macht für die Box rund 11 Euro pro 100 Punkte. Damit ist diese Box, was zumindest die Punkte angeht, etwas schlechter, als die Rekruten-Box.

Lohnen sich die Warhammer 40K Starter-Boxen und was spart man da?

Befehlshaber-Edition – Starter-Box

Zu guter Letzt haben wir noch die Befehlshaber-Edition*, was die größte unter den Starter-Boxen ist. Das liegt aber nicht an den Modellen, denn hier sind die gleichen drin, wie in der Elite-Edition.

Warum sollte man also nochmal deutlich mehr bezahlen? Weil es hier zudem nicht nur ein richtiges Spielbrett (30 x 22,4 Zoll) gibt, sondern auch Kunststoffgelände, welches sehr hochwertig ist und toll aussieht.

Warhammer 40.000: Befehlshaber-Edition

(Games Workshop Ltd.)
In dieser großen Starter-Box befinden sich neben 27 Modellen der Space Marines und Necrons auch das Befehlshaber-Handbuch, ein A5 Regelbuch, Spielmaterial und Plastik-Gelände.
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7.5 von 10
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Die ideale Starter-Box für den Anfang, denn man bekommt neben den tollen Modellen auch schönes Gelände und das Regelbuch für unterwegs.
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2020

Neben dem schon bekannten Zubehör, wie Würfel, gibt es zudem neben das Befehlshaber-Handbuch, was auch hier den Einstieg erleichtert und die kompletten Regeln als handliches A5 Buch. Da fehlt zwar der ganze Fluff, den man im großen Regelbuch-Hardcover findet, aber dafür ist das hier klein und handlich und damit perfekt, um es mitzunehmen.

Lohnt sich die Befehlshaber-Box?

Auf Grund des Regelbuches und des Kunststoffgeländes ist es hier schwer auszurechnen, was die Ersparnis genau ist. Aber wenn wir die 200 Euro abziehen, die die Modelle kosten (bzw. ca. 160 Euro, wenn man es im Hobby-Laden und eBay kauft), dann bezahlt man hier immer noch weniger in der Box und bekommt das Regelbuch und das tolle Gelände zusätzlich.

Ich finde das toll, denn Gelände ist bei der 9.Edition sowieso wichtiger und ich will da nicht mit Cola-Dosen und Schuhkartons als Gelände spielen. Deshalb habe ich mir die Befehlshaber-Box gekauft.

Wer darauf allerdings keinen Wert legt und zudem auch schon das normale Regelbuch (für ca. 55 Euro) hat, der ist mit der Elite-Edition besser bedient.

Warhammer 40k Starter-Boxen Primaris

Welche Warhammer 40K Boxen gibt es noch?

Für Einsteiger sind die Starter-Boxen also wirklich spannend, zumindest, wenn man Necrons und/oder Space Marines spielen will. Doch welche lohnenden Boxen für Einsteiger und erfahrene Spieler gibt es noch?

Indomitus-Box

Wer einen Schritt weitergehen will oder schon Erfahrungen mit Warhammer 40.000 hat, für den ist die Indomitus-Box* sehr spannend. Diese enthält auch Necrons und Space Marines, bietet hier aber fast nur Modelle und kein Zubehör. Würfel, Messstäbe etc. sollte man also schon haben oder sich andersweitig besorgen.

Dafür sind insgesamt 61 Modelle in der riesigen Box und die haben es in sich.

Die Necrons sind mit einem Hochlord, einem Königswächter, einem Plasmant, einem Skorpekh-Lord, zwei Kryptoknechten, 3 Skorpekh-Destruktoren, einem Kanoptech-Plasmazyte, einem Kanoptech-Reanimator, 6 Kanoptech-Skarabäenschwärme und 20 Necronkriegern vertreten. Das ist schon mal eine ordentliche Streitmacht.

Die Space Marines führen einen Primaris-Captain, einen Primaris-Lieutenant, einen Ordenspriester, einen Judicar, einen Klingengarde-Standartenträger samt 3 Klingengarde-Veteranen, 3 Excursoren, 3 Eradicatoren und 10 Sturm-Intercessoren auf das Schlachfelt.

Warhammer 40,000: Indomitus

(Games Workshop Ltd.)
Für schon erfahrene Warhammer 40.000 Spieler gibt es diese Box zur 9.Edition mit 61 Figuren der Space Marines und der Necrons. Zudem findet sich das 368 Seiten starke neue Regelbuch darin.
Autor: keine Angabe
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2
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ab 12
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120 - 240
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8.6 von 10
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Um mit diesen beiden Armeen zu starten ideal, denn man spart hier weit mehr als 100 Euro. Zudem sind einige Modelle bisher nur in dieser Box zu haben.
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2020

Neben den Modellen ist auch das komplette Regelbuch mit 368 Seiten in der Box enthalten und ein 24-seitiges Kampagnenbooklet.

Lohnt sich die Indomitus-Box?

Hier bekommt man wirklich viel geboten und wer auf Einsteiger-Handbuch und Papp/Plastik-Gelände verzichten kann, der wird hier sicher glücklich. Vorausgesetzt, er mag die Fraktionen.

Im Folgenden trage ich wieder die Einzelpreise der Modelle so gut es geht zusammen. Einige davon sind bisher nur in der Indomitus-Box erhältich und nicht einzeln.

ModellEinzel-Preis
1 Necron-Hochlord~ 20 Euro
1 Königswächter~ 8 Euro
1 Plasmant~ 8 Euro
1 Skorpekh-Lord~ 12 Euro
2 Kryptoknechte~ 10 Euro
3 Skorpekh-Destruktoren42,50 Euro
1 Kanoptech-Plasmazyte(im Set mit den Destruktoren)
1 Kanoptech-Reanimator~ 14 Euro
20 Necronkrieger70 Euro
6 Kanoptech-Skarabäenschwärme~ 16 Euro
1 Primaris-Captain30 Euro
1 Primaris-Lieutenant25 Euro
1 Ordenspriester~ 12 Euro
1 Judicar~ 15 Euro
1 Klingengarde-Standartenträger~ 15 Euro
3 Klingengarde-Veteranen40 Euro
10 Sturm-Intercessoren45 Euro
3 Excursoren45 Euro
3 Eradicatoren40 Euro
Summe~ 470 Euro

Man bekommt in der Indomitus-Box 2 Armeen, die jeweils rund 1.000 Punkte auf den Spieltisch bringen, was schon wirklich gut ist. Die Box ist, selbst wenn man 10-15% Rabatt ansetzt, den man auf viele Modelle in Hobby-Läden bekommt, immer noch ein richtiges Schnäppchen. Um die 150 Euro muss man oft für die Box zahlen. Zieht man das Regelbuch dann noch ab, welches allein 55 Euro kostet, kostet die Box nur gut ein Drittel dessen, was man für Einzelmodell-Preise zahlen müsste.

Da ist es nicht überraschend, dass diese schnell ausverkauft war und auch die Nachdrucke sehr begehrt sind. Deshalb habe ich zugeschlagen, als es möglich war.

Insgesamt sind also gut 2.000 Punkte in der Box und das macht einen Preis pro 100 Punkte von ca. 7,60 Euro, was sehr gut ist. Wer sich also schon gut in Warhammer 40K auskennt und Necrons und/oder Space Marines spielen möchte, für den ist die Indomitus-Box wirklich zu empfehlen.

Lohnen sich die Warhammer 40K Starter-Boxen und was spart man da?

“Ich brauche aber nur eine Fraktion”

Ich baue mir sowohl eine Necron, als auch eine Space Marine Armee auf, aber manch einer will vielleicht nur die Hälfte der Boxen. Da einige Modelle beider Fraktionen so allein gar nicht erhältlich sind, kann man diese gut auf eBay oder über andere Plattformen verkaufen. Dann lohnen sich die Boxen immer noch sehr.

Wer die Modelle einer Fraktion dagegen im Schrank liegen lässt, der ist vielleicht mit den Starter-Boxen bzw. der Indomitus-Box nicht perfekt beraten. Da kann es sich eher lohnen einzelne Modelle oder die sogenannten Start-Collecting und Kampfpatrouille Boxen zu kaufen.

Start-Collecting und Kampfpatrouille Boxen

Die Start-Collecting und Kampfpatrouille Boxen sind ein weiteres Angebot von Games Workshop, um eine eigene Armee zu starten. Diese enthalten Modelle einzelner Fraktionen und gehen dabei weit über Necrons und Space Marines hinaus.

So gibt es z.B. zu den neuen Codex-Büchern, wie z.B. Blood Angels oder Dark Angels, eigene Kampfpatrouille Boxen, die schon spezielle Modelle für diese Sub-Fraktionen der Space Marines enthalten. Hier bekommt man also schon eine kleine Kernarmee einer Unterfraktion zu einem guten Preis.

Aber auch für diverse Xenos-Völker und Chaos-Fraktionen gibt es diese kleineren Boxen, die dann aber wirklich nur Modelle einer Fraktion enthalten. Diese sind oft aber nur für einen kurzen Zeitraum verfügbar.

Ich werde in einem zukünftigen Artikel nochmal genauer auf diese Fraktions- und Völker-Boxen eingehen und mir anschauen, ob sich diese lohnen.

Womit sollte man bei Warhammer 40K anfangen?

Es gibt also einige Möglichkeiten mit Warhammer 40K anzufangen, aber die Starter-Boxen sind dabei eine wirklich gute und günstige Möglichkeit für Einsteiger. Allerdings sind diese eben auf die 2 Fraktionen Necrons und Space Marines beschränkt.

Wer andere Völker spielen will, muss sich Einzelmodelle zulegen oder die Start Collecting Boxen bzw. die Kampfpatrouille Boxen kaufen, wenn diese erscheinen. Da Games Workshop für die 9.Edition nach und nach neue Codex-Bücher für die verschiedenen Fraktionen herausbringt, gibt es dazu dann immer auch solche Boxen.

Ich bin mit meiner Befehlshaber-Box und der Indomitus-Box auf jeden Fall schon mal gut ausgestattet und gerade dabei diese Modelle zu bauen und die Regeln zu lernen. Zudem lerne ich gerade das Anmalen von Modellen, aber das ist eine andere Geschichte. :-)

Wie seid ihr in das Warhammer 40K Hobby gestartet? Mit Starter-Boxen oder anders?

4 Kommentare

  1. Matthias

    Moin,

    unbenommen davon, dass GW mit 40k und AoS vermutlich mittlerweile mit die teuersten Tabletop-Systeme am Markt sind (bei Freebooters, Frostgrave, Carnevale habe ich für das Geld deutlich besser spielbare Fraktionen), würde ich selbst denen, die das unbedingt spielen wollen, nicht empfehlen, mit den genannten Starterboxen zu starten, auch wenn die Menge Plastik für das Geld verlockend sein sollte.
    Wenn man noch gar nicht ins Hobby eingestiegen ist, empfehlen sich auch bei GW die Skirmisher-Systeme viel eher. Das gilt umso mehr, wenn man aus dem Brettspielbereich kommt, sei es Warhammer Underworlds, Warhammer Warcry oder Warhammer Kill Team (was allerdings auch schon wieder recht teuer ist). Man kann sich an einer Handvoll Miniaturen am Bemalen versuchen und zumindest bei Warcry und Kill Team auch einen Eindruck von Tabletop an sich bekommen und wird nicht gleich von Plastikmassen erschlagen. Die Miniaturen kann man dann später auch für den jeweils großen Bruder weiterverwenden.

    Wenn es unbedingt direkt 40k sein soll, kann man versuchen, an die Conquest-Reihe zu kommen oder diese zu bestellen. Hier gibt es für monatlich überschaubares Geld ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und das ganze kombiniert mit Schritt-für-Schritt Regel- und Malanleitung. Alternativ gibt es auch immer wieder günstig ganze Armeen gebraucht. Hier nur der Tipp: Die alten Space Marines sind deutlich kleiner als die aktuellen Primaris Marines.

    Wenn man die Kosten für eine Armee kalkuliert, sollte man übrigens die “kleinen” Kosten nebenbei nicht vergessen: Ein ordentlicher Pinsel kostet gerne mal 3- 5 € (mehr geht immer, aber für mich lohnen sich die teureren nicht, ich nehme gerne die von Army Painter). Eine Farbe (ich empfehle sehr Vallejo, für “Washes” Army Painter und auf keinen Fall Citadel) kostet ~2,50 €, dazu am Ende noch eine Spielmatte (30-60 €), etwas Gelände (das von GW ist sehr schick, aber wirklich sehr teuer, da würde ich persönlich auf 4Ground (Vanquard Tactics) oder wenn man MDF bemalen will, auf TT Combat zurückgreifen).
    Bei den Hilfsmitteln nicht auf die Ratschläge im örtliche Games Workshop-Store hören, sondern einfach in den Baumarkt um die Ecke gehen. Ein Seitenschneider, ein Cutter und eine Feile kostet hier gemeinsam in besserer Qualität nur ein Bruchteil.

    Das soll aber überhaupt nicht abschrecken. Das Bemalen mit einem schönen Hörbuch oder so, macht wirklich Spaß und ist gerade aktuell ein klasse Zeitvertreib.

    Ich bin trotz meines Kommentars kein Hobby-Experte, sondern selbst vor vier Jahren wieder reingestartet ;-), nachdem ich vor so 10 Jahren mit einer Starter-Box von GW für 40k und eine für Warhammer Fantasy begonnen habe. Bis ich die Sachen der ersten Box (nur eine Fraktion) bemalt und auf ein spielbares Level erweitert hatte, hatte ich sämtliche Motivation verloren. Dann habe ich vor vier Jahren mit X-Wing (kein bemalen) und vor drei dann schließlich mit Underworlds wieder begonnen. Mittlerweile habe ich wieder so 70 selbst bemalte Miniaturen zuhause und vermutlich so 30 unbemalt.

  2. Peer

    Kill Team hätte ich auch mal ausprobiert, aber da ist die neue Box ja echt teuer. Plus Regeln.

    Das Conquest-Abo ist natürlich spannend, aber wo steigt man da ein. Mal schauen. :-)

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